Baden-Württemberg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußwege bis 2030
Lara WagnerBaden-Württemberg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußwege bis 2030
Baden-Württemberg startet eine große Offensive, um Rad- und Fußwege in der gesamten Region zu verbessern. Der Klimamobilitätsplan wird bis 2030 über 1.000 Projekte fördern, wobei Freiburg als Pilotstadt eine Vorreiterrolle einnimmt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden bereitgestellt, um Verkehrsverbindungen umzugestalten und Emissionen zu reduzieren.
Im Mittelpunkt des Programms steht die Schaffung sicherer, durchgehender Routen für Radfahrer und Fußgänger. Rund 640 Kilometer neue Radwege sollen entstehen, ergänzt durch über 20.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze. Priorität haben barrierefreie Querungen sowie bessere Anbindungen an Busse und Bahnen.
Freiburg bildet das Herzstück der Initiative: Bereits rund 20 Projekte erhalten finanzielle Unterstützung. Geplant sind unter anderem umfangreiche Aufwertungen entlang stark frequentierter Strecken wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße. Zudem wird die Expressradroute FR2 ausgebaut und die Verbindungen zu den Nachbarstädten Waldkirch und Emmendingen verbessert.
Die Finanzierung erfolgt über das Land im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und deckt bis zu 75 Prozent der Kosten. Das Geld fließt in ein Netz kontinuierlicher, gut verknüpfter Routen, das Radfahren und Zu-Fuß-Gehen attraktiver machen soll.
Die Initiative markiert einen bedeutenden Schritt im Verkehrswandel Baden-Württembergs. Mit einer Milliarde Euro Landesmitteln werden Städte wie Freiburg bis zum Ende des Jahrzehnts deutliche Fortschritte in der Radinfrastruktur erleben. Ziel ist ein nahtloses, sicheres Netz, das Stadtteile, den öffentlichen Nahverkehr und wichtige Ziele miteinander verbindet.






