11 May 2026, 04:02

Brandenburger Landtag erlebt Rekord: Immer mehr Schüler entdecken Politik hautnah

Kinder sitzen an Tischen in einem Klassenzimmer mit Büchern und Stiften, vor einem fensterumrahmten Wand.

Brandenburger Landtag erlebt Rekord: Immer mehr Schüler entdecken Politik hautnah

Besuchsboom im Brandenburger Landtag: Immer mehr Schüler erleben Politik live

Im Jahr 2025 verzeichnete der Brandenburger Landtag einen deutlichen Anstieg an Schulklassenbesuchen. Über 1.790 Schülerinnen und Schüler nahmen an öffentlichen Debatten teil, wobei viele Schulen ganze Klassen entsandten, um die parlamentarische Arbeit hautnah mitzuerleben. Das Programm sollte Jugendlichen einen direkten Einblick in die politische Praxis ihrer Region ermöglichen.

Lehrkräfte spielten eine zentrale Rolle bei der Organisation der Besuche und buchten die Termine häufig so, dass sie mit Plenarsitzungen zusammenfielen. Im Schnitt nahmen drei bis fünf Schulgruppen an jeder Debatte teil, sodass das Programm zu einem festen Bestandteil des Landtags-Kalenders wurde. Insgesamt wurde das Besuchangebot im Laufe des Jahres 47 Mal in Anspruch genommen.

Mit 337 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern führte der Landkreis Oberhavel die Statistik an – mehr als in jeder anderen Region. Es folgten Märkisch-Oderland mit 256 und Ostprignitz-Ruppin mit 206 Besuchern. Auffällig war, dass 2024 keine Schulen aus Brandenburg an der Havel, Oder-Spree oder der Uckermark am Programm teilnahmen.

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Den größten Anteil unter den Gästen bildeten Neunt- und Zehntklässler. Ihr Engagement trug maßgeblich zum allgemeinen Besucheranstieg bei: Rund 76.500 Menschen jeden Alters besuchten 2025 den Landtag.

Das Besuchprogramm hat sich zu einer beliebten Möglichkeit entwickelt, Demokratie lebendig zu erleben. Durch die regelmäßige Teilnahme von Schulen aus den meisten Landkreisen gelingt es der Initiative weiterhin, junge Menschen mit den politischen Prozessen Brandenburgs zu verknüpfen. Die Zahlen spiegeln ein wachsendes Interesse wider – besonders bei älteren Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe.

Quelle