01 May 2026, 02:03

Bremen schlägt zu: 315 Verkehrsverstöße bei Zweirad-Kontrollen aufgedeckt

Eine Gruppe von Menschen, die nachts mit Fahrrädern auf einer gut beleuchteten Stadtstraße fahren, alle tragen Helme.

Bremen schlägt zu: 315 Verkehrsverstöße bei Zweirad-Kontrollen aufgedeckt

Bremer Polizei führt umfangreiche Verkehrskontrollen bei Zweirädern im Rahmen der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" durch

Bei einer groß angelegten Aktion hat die Bremer Polizei rund 435 Fahrräder und Motorräder überprüft – dabei wurden fast 315 Verstöße festgestellt. Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit in der gesamten Stadt zu erhöhen.

Im Fokus standen typische Vergehen von Radfahrern und Motorradfahrern. Viele wurden dabei erwischt, wie sie bei Rot über die Ampel fuhren, auf der falschen Straßenseite unterwegs waren oder illegal Gehwege nutzten. Auch die Nutzung von Handys während der Fahrt wurde geahndet.

Bei zwei Motorrädern stellten die Beamten abgelaufene Betriebserlaubnisse fest, nachdem die Auspuffanlagen manipuliert worden waren. Lärmmessungen bestätigten, dass beide Maschinen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten. Geschwindigkeitskontrollen auf der Auffahrt in Hemelingen, wo Tempo 70 gilt, ergaben 35 Verstöße.

Besonders häufig wurden Rotlichtverstöße an mehreren Kreuzungen registriert. Hohe Zahlen gab es an den Ampeln Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg sowie Osterdeich/Verdener Straße.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Innensenator Dr. Högl betonte, dass es bei der Aktion nicht primär um die Verhängung von Bußgeldern ging. Vielmehr stehe im Vordergrund, den täglichen Verkehrsfluss für alle Bremer sicherer zu gestalten.

Die Kontrollen zeigten, wie verbreitet Verkehrsverstöße unter Zweiradfahrern sind. Die Polizei identifizierte besonders gefährdete Bereiche, in denen Rotlichtmissachtungen und Rasen häufig vorkommen. Die Behörden werden diese Stellen weiterhin im Blick behalten, um die Risiken auf Bremens Straßen zu verringern.

Quelle