DFB-Pokal 2026/27: Berliner und Brandenburger Finale mit Hindernissen und hohen Prämien
Emma GüntherDFB-Pokal 2026/27: Berliner und Brandenburger Finale mit Hindernissen und hohen Prämien
Der Weg zum DFB-Pokal 2026/27 nimmt Gestalt an – in dieser Woche stehen die regionalen Pokalendspiele an. Die Sieger aus Berlin und Brandenburg sichern sich damit einen Startplatz im nationalen Wettbewerb, bei dem die Prämien pro Teilnehmer mittlerweile über 200.000 Euro betragen. Doch Unsicherheiten durch Spielstättenprobleme und Aufstiegsduelle trüben die Vorfreude auf die Partien.
Zwei entscheidende Finals steigen am 23. Mai um 11:30 Uhr an. In Berlin trifft die VSG Altglienicke im Mommsenstadion auf den BFC Dynamo. Allerdings bleibt die Spielstätte vorerst von den lokalen Behörden gesperrt – ob der Austragungsort gehalten werden kann, ist fraglich. Die Übertragung im Livestream auf ARD ist dennoch gesichert, sodass die Fans das Spiel verfolgen können.
Parallel bestreiten Energie Cottbus und der VfB Krieschow das Brandenburg-Finale im LEAG-Energie-Stadion. Doch auch hier steht das Datum unter Vorbehalt: Sollte Cottbus die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga erreichen, müsste die Partie verschoben werden. Die Lausitzer bringen immerhin Erfahrung mit – in der Saison 2022/23 besiegten sie Hannover 96 im DFB-Pokal, bevor sie an RB Leipzig scheiterten.
Die beiden Sieger ziehen direkt in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein, wo sie auf Top-Teams treffen könnten. Der BFC Dynamo schied bei seinem letzten Auftritt 2022/23 erst nach Verlängerung gegen den VfL Bochum aus. In dieser Saison lockt der Wettbewerb mit noch höheren Prämien: Jeder Verein erhält garantiert über 200.000 Euro.
Die regionalen Endspiele entscheiden, wer sich für den DFB-Pokal 2026/27 qualifiziert. Zwar könnten Spielorte und Termine noch kurzfristig ändern – doch der Einsatz bleibt hoch. Die Sieger winken nicht nur die Teilnahme am prestigeträchtigen Wettbewerb, sondern auch ein lukrativer Geldsegen.






