02 May 2026, 18:10

Drei Jahre ohne festen Wohnsitz: Wie ein Zugbegleiter in Deutschlands Zügen lebt

Schwarzes und weißes Foto eines Bahnhofs in Dielkirchen, Deutschland, mit einem Zug auf den Gleisen, umgeben von Häusern, Pfählen, Bäumen, Pflanzen und Menschen, Hügel im Hintergrund und einem klaren Himmel.

Drei Jahre ohne festen Wohnsitz: Wie ein Zugbegleiter in Deutschlands Zügen lebt

Lasse Stolley hat die letzten drei Jahre auf Deutschlands Zügen verbracht. Als hauptberuflicher Zugbegleiter bei TRI Train Rental legt er täglich bis zu 1.000 Kilometer zurück. Sein ungewöhnlicher Lebensstil hält ihn ständig in Bewegung – ohne festen Wohnsitz, nur mit einem Rucksack und den Deutsche-Bahn-Lounges als Rückzugsort.

Sein Weg begann mit gelegentlichen Einsätzen für TRI, bevor er sich ganz für den Job entschied. Die Ausbildung zum Zugbegleiter dauerte sechs Monate. Heute verdient er knapp 3.400 Euro brutto im Monat und arbeitet in verschiedenen Städten Deutschlands.

Um dieses Nomadendasein zu ermöglichen, setzt Stolley auf die BahnCard 100. Die Jahreskarte kostet fast 6.000 Euro, doch sein Arbeitgeber übernimmt die Hälfte der Kosten. Trotz der ständigen Reisen wäscht er seine Kleidung noch immer per Hand in den Waschbecken der DB-Lounges. Sein Rucksack bleibt sein einziges Zuhause – auch nach drei Jahren auf Schienen.

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Sein Alltag besteht darin, täglich weite Strecken zurückzulegen, während er aus einem einzigen Gepäckstück lebt. Der Fahrpass und die Unterstützung seines Arbeitgebers machen diesen Lebensstil erst möglich. Fürs Erste bleiben Arbeit und Zuhause für ihn untrennbar verbunden – auf Deutschlands Zügen.

Quelle