Hamburg und Bremen liefern sich ein "Nord-Derby der Entsiegelung" für mehr Grünflächen
Marie SchneiderHamburg und Bremen liefern sich ein "Nord-Derby der Entsiegelung" für mehr Grünflächen
Hamburg intensiviert seine Bemühungen für eine grünere Stadt und startet eine zweite Aufforderung an die Bürgerinnen und Bürger, versiegelte Flächen zu entsiegeln und in Grünflächen umzuwandeln. Die Frist für die Teilnahme läuft bis zum 31. Oktober 2026. Diesmal tritt die Hansestadt zudem in einen freundschaftlichen Wettbewerb mit Bremen an, um zu sehen, welche Stadt pro Kopf mehr versiegelten Boden zurück in natürliche Flächen verwandeln kann.
Im vergangenen Jahr hatte Hamburg bereits über 5.400 Quadratmeter versiegelte Böden in der gesamten Stadt erfolgreich entsiegelt. Nun will das Ministerium für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft diesen Erfolg ausbauen. Wer mitmacht und Beton oder Asphalt entfernt, kann seine Beiträge im Rahmen der Kampagne "Bremen entsiegelt! – Wettbewerb für eine grünere Stadt" registrieren.
Beide Städte treten in der Kategorie "Major League" des bundesweiten "Entsiegelungs-Wettbewerbs" gegeneinander an. Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank bezeichnete die Klimaanpassung als "Mannschaftssport" und betonte, dass jede Stadt davon profitiere, wenn graue Pflasterflächen durch grüne Oasen ersetzt werden. Beim "Nord-Derby der Entsiegelung" wird gemessen, welche der beiden Städte – Hamburg oder Bremen – bis zum Stichtag die meisten versiegelten Flächen pro Einwohner zurückbauen kann.
Der Wettbewerb läuft bis zum 31. Oktober 2026 und gibt den Bürgerinnen und Bürgern ausreichend Zeit, sich zu beteiligen. Hamburgs Ziel ist es, Bremen beim Rückbau versiegelter Flächen zu übertreffen und so mehr Grünräume zu schaffen. Wer mitmacht, kann seine Fortschritte dokumentieren und damit helfen, die Klimaschutzziele der Stadt zu erreichen.






