27 June 2026, 04:02

Hitzewelle zerstört Straßen: Warum Asphalt jetzt zur Gefahr wird

Erntestraffic beginnt - Verkehrsminister warnt vor Schäden

Hitzewelle zerstört Straßen: Warum Asphalt jetzt zur Gefahr wird

Extreme Hitze lässt Straßenoberflächen auf über 60 °C aufheizen. Kühlen die Beläge nachts nicht ausreichend ab, wird der Asphalt weich – es bilden sich Spurrinnen, Beulen und lockere Fahrbahnteile. Der Landesbauernverband warnt, dass die aktuellen Hitzewellen die Straßen zusätzlich belasten.

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Dauern die hohen Temperaturen auch nachts an, verliert der Bindemittelanteil im Asphalt an Stabilität. Die Folge sind Verformungen wie Spurrinnen, Aufwölbungen oder herumspritzende Fahrbahnstücke. Beschädigte Straßen erhöhen das Unfallrisiko – besonders für Motorradfahrer.

In Brandenburg hat die Getreideernte begonnen, was den landwirtschaftlichen Verkehr im Süden verstärkt. Schwerlastfahrzeuge sollten ihre Routen sorgfältig planen, um weitere Straßenschäden zu vermeiden. Autofahrer wird geraten, Fahrten wenn möglich in kühlere Tageszeiten zu verlegen.

Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, auf stark frequentierten Strecken besonders umsichtig zu fahren. Unnötige Belastungen der ohnehin geschwächten Straßen gilt es zu vermeiden, um eine weitere Verschlechterung zu verhindern. Die Kombination aus extremen Temperaturen und erhöhtem landwirtschaftlichem Verkehr setzt das Straßennetz zusätzlich unter Druck. Verformte Fahrbahnoberflächen und lose Materialien stellen eine direkte Gefahr für Fahrzeuge dar. Autofahrer werden aufgefordert, ihre Fahrpläne anzupassen und während der Hitzewelle besonders vorsichtig zu sein.

Quelle