Immobilienpreise in Deutschland steigen 2026 weiter – Neubauten besonders gefragt
Lara WagnerImmobilienpreise in Deutschland steigen 2026 weiter – Neubauten besonders gefragt
Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter – Europace-Hauspreisindex erreicht 221,83 Punkte im Mai 2026
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland setzen ihren Aufwärtstrend fort: Der Europace-Hauspreisindex kletterte im Mai 2026 auf 221,83 Punkte. Dies folgt auf einen kurzen Rückgang zu Jahresbeginn, während die Nachfrage nach Wohnraum trotz regionaler Unterschiede im Angebot weiterhin hoch bleibt.
Nach einem stetigen Anstieg in den Jahren 2024 und 2025 verlangsamte sich das Wachstum zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 vorübergehend. Ab März 2026 zog die Preisentwicklung jedoch wieder an – angetrieben durch einen Mangel an Neubauten und eine gestiegene Nachfrage durch Zuwanderung.
Neubauten verzeichneten den stärksten Preisanstieg: Ihr Index erreichte mit 244,56 Punkten im Mai 2026 einen neuen Höchststand. Käufer scheinen vor allem von der besseren Energieeffizienz und transparenteren Preisgestaltung angezogen zu werden. Auch Bestandsimmobilien legten leicht zu und stiegen von 201,04 auf 201,29 Punkte im selben Zeitraum.
Eigentumswohnungen hingegen gaben leicht nach und fielen auf 219,93 Punkte. Die Kluft zwischen Regionen mit Leerstand und stark nachgefragten Großstädten treibt die Preise in urbanen Gebieten weiter in die Höhe.
Die aktuellen Zahlen bestätigen den anhaltenden Druck auf dem Wohnungsmarkt. Neubauten bleiben besonders gefragt, während ältere Immobilien und Eigentumswohnungen eine gemischte Entwicklung zeigen. Analysten führen die hohen Preise vor allem auf Bauverzögerungen und Migration zurück.






