Jelbi feiert sechs Jahre: Wie Berlin seine Mobilität revolutioniert

Jelbi feiert sechs Jahre: Wie Berlin seine Mobilität revolutioniert
Jelbi: Berlins Mobilitätsplattform feiert sechs Jahre mit starkem Wachstum
Die Berliner Mobilitätsplattform Jelbi blickt auf sechs erfolgreiche Jahre zurück – mit deutlichem Zuwachs. Der Dienst, der 2019 von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) als Pilotprojekt gestartet wurde, vernetzt heute den öffentlichen Nahverkehr mit geteilten Verkehrsmitteln in der gesamten Stadt. Nutzer:innen können über eine einzige App alles buchen: von Bussen und Bahnen bis hin zu E-Scootern und Carsharing-Angeboten.
Jelbi wurde entwickelt, um den städtischen Verkehr zu vereinfachen, indem verschiedene Transportmöglichkeiten in einer Anwendung gebündelt werden. Die Plattform bietet Zugang zu über 60.000 Leihfahrrädern, Scootern, Mopeds, Lastenrädern und geteilten Autos. Seit dem Start wurde die App bereits mehr als 1,2 Millionen Mal heruntergeladen, und über sieben Millionen Fahrten wurden darüber gebucht.
Damit das System reibungslos funktioniert, setzt Jelbi auf sogenannte „Jelbi Rangers“ und Fußstreifen. Diese Teams bringen falsch abgestellte Fahrzeuge zurück zu den ausgewiesenen „Jelbi-Hubs“ und führen kleinere Reparaturen durch. Mittlerweile gibt es über 400 dieser Hubs in Berlin, Potsdam und Kleinmachnow, wo geteilte Fahrzeuge gebündelt stehen – mit klaren Parkregeln und digitalen Zonen. Die BVG hat strenge Maßnahmen gegen Falschparker eingeführt: Nutzer:innen müssen ihre Fahrzeuge nun ausschließlich in markierten Bereichen abstellen und per Foto dokumentieren. Ziel ist es, Beschwerden über falsch geparkte Fahrzeuge zu verringern und gleichzeitig kurze Strecken – oft als „letzte Meile“ bezeichnet – einfacher und nachhaltiger zu gestalten.
Jelbis Ansatz zielt darauf ab, Emissionen zu reduzieren und die Abhängigkeit vom eigenen Auto in Berlin zu verringern. Mit Millionen absolvierter Fahrten und einem wachsenden Netz an geteilten Verkehrsmitteln expandiert die Plattform weiter. Der Dienst bleibt ein zentraler Baustein der Stadt auf dem Weg zu einem flexibleren, vernetzten Verkehrssystem.

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