Leisniger Platz in Dresden-Pieschen wird ab Januar 2026 barrierefrei umgebaut

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Eine Person fährt mit dem Fahrrad auf einem Gehweg mit vielen Menschen, Bussen mit Text darauf, Gebäuden und Laternen im Hintergrund.

Leisniger Platz in Dresden-Pieschen wird ab Januar 2026 barrierefrei umgebaut

Große Bauarbeiten am Leisniger Platz in Dresden-Pieschen starten am 5. Januar 2026

Am Leisniger Platz in Dresden-Pieschen beginnen am 5. Januar 2026 umfangreiche Bauarbeiten. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen sowie die Verbesserung der örtlichen Verkehrsanbindungen. Die Stadt Dresden finanziert die Modernisierung im Umfang von 670.000 Euro, zu der auch neue Fußgängerüberwege und Radwegeausbauten gehören.

Die Maßnahmen umfassen die Modernisierung der Bushaltestellen, um allen Fahrgästen einen stufenlosen Zugang zu ermöglichen. Zudem entstehen zwei neue Fußgängerquerungen, und die Radinfrastruktur wird im Rahmen der städtischen Verkehrsplanung ausgebaut. Die Änderungen entsprechen der Dresdner Fußverkehrsstrategie (Maßnahmen 49 und 66) sowie dem Radverkehrskonzept (Maßnahme 923).

Während der Bauzeit wird eine Fahrspur sowie der südliche Gehweg teilweise gesperrt. Der Verkehr wird durch temporäre Ampeln geregelt, doch Bus- und Straßenbahnlinien verkehren wie gewohnt. Fußgänger können den nördlichen Gehweg nutzen, um die Haltestellen zu erreichen, und der nahegelegene Asia-Imbiss bleibt zugänglich. Zu den Arbeiten zählen zudem Leitungsverlegungen für neue Wartehäuschen und die Verlegung von Telekommunikationskabeln. Weitere Aufgaben sind das Anbringen neuer Straßenmarkierungen, Beschilderungen und die Pflanzung von Bäumen. Der S-Bahn-Haltepunkt erhält digitale Anzeigen für Echtzeit-Informationen. Die Fertigstellung ist bis zum 29. Mai 2026 geplant. In diesem Zeitraum finden Abrissarbeiten, Asphaltierungen und Entwässerungsmodernisierungen statt.

Ziel der Umgestaltung am Leisniger Platz ist es, die Barrierefreiheit und die Verkehrsverbindungen in Dresden-Pieschen zu verbessern. Die gesamten Baukosten in Höhe von 670.000 Euro trägt die Stadt. Das Projekt soll bis Ende Mai 2026 abgeschlossen sein – mit möglichst geringen Beeinträchtigungen für den öffentlichen Nahverkehr.