Maschinenbau in Deutschland kämpft mit zweitem Exportrückgang in Folge
Emma GüntherMaschinenbau in Deutschland kämpft mit zweitem Exportrückgang in Folge
Deutschlands Maschinenbau steht vor Export-Herausforderungen nach zwei Jahren Rückgang
Die neuesten Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zeigen sinkende Umsätze in wichtigen Absatzmärkten. Branchenvertreter fordern nun politische Weichenstellungen, um die Wettbewerbsfähigkeit im Ausland zu stärken.
Die Ausfuhren der Maschinenbaubranche sind damit das zweite Jahr in Folge zurückgegangen. Die USA blieben zwar der größte ausländische Markt, doch die Verkäufe sanken auf 1,7 Milliarden Euro. China verzeichnete hingegen einen drastischen Rückgang um 24 Prozent – die Exporte schrumpften auf 760 Millionen Euro.
Frankreich hat China mittlerweile als zweitwichtigsten Markt überholt, mit gestiegenen Ausfuhren in Höhe von 830 Millionen Euro. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA in Baden-Württemberg, nannte zwei Hauptgründe: den zunehmenden Wettbewerb durch chinesische Hersteller und die nachlassenden Wirtschaftsbeziehungen über den Atlantik.
Die Branche ist stark exportabhängig, leidet jedoch unter diesen Belastungen. Der VDMA drängt die Politik, die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit Deutschland seine Position als führender Industriestandort halten kann.
Der Exportrückgang setzt den deutschen Maschinenbau unter Druck. Angesichts schrumpfender Absatzmärkte und wachsender Konkurrenz pocht die Branche auf bessere politische Rahmenbedingungen – mit dem Ziel, Deutschlands Rolle in der globalen Fertigung und im Handel zu sichern.






