Merz ehrt 25 Ehrenamtsprojekte – ein sächsischer Dorfverein sticht heraus
Emma GüntherMerz ehrt 25 Ehrenamtsprojekte – ein sächsischer Dorfverein sticht heraus
Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Rahmen des 22. startsocial-Wettbewerbs 25 ehrenamtlich getragene Projekte im Bundeskanzleramt ausgezeichnet. Die Veranstaltung rückte die Bedeutung von Basisinitiativen in ganz Deutschland in den Fokus. Besonders hervorgehoben wurde ein kleiner Dorfverein aus Sachsen, der für sein Engagement in der Gemeinschaft besondere Anerkennung erhielt.
Der startsocial-Wettbewerb, der sich für ehrenamtliches soziales Engagement einsetzt, vergab in diesem Jahr 100 Beratungsstipendien. Sieben der prämierten Initiativen erhielten zudem Geldpreise in einer Gesamthöhe von 35.000 Euro. Die ausgewählten Organisationen werden nun mit Fachleuten aus der Wirtschaft zusammenarbeiten, um Bereiche wie Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement zu optimieren.
Kanzler Merz überreichte persönlich einen Sonderpreis an den SV Triebel, einen Verein aus einem sächsischen Dorf mit weniger als 600 Einwohnern. Der Verein, der 272 aktive Mitglieder zählt, organisiert Sportprogramme, Kinderfeste, Ferienlager sowie Nachmittagsbetreuung und Dorffeste. Merz bezeichnete den SV Triebel als einen „sozialen Mittelpunkt und lebendigen Begegnungsort“ für die Dorfbewohner.
Während der Feierstunde betonte der Kanzler die Unterstützung der Regierung für ehrenamtliches Engagement. Er kündigte Pläne für einen „Zukunftspakt für Ehrenamt“ an, um die Rahmenbedingungen für Menschen zu verbessern, die sich in gemeinnützigen Projekten engagieren.
Die Auszeichnungen unterstreichen die Rolle von Ehrenamtsinitiativen in lokalen Gemeinschaften. Der SV Triebel und die weiteren Preisträger profitieren nun von fachkundiger Begleitung und finanzieller Förderung. Die Bundesregierung setzt sich weiterhin für eine stärkere Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement im gesamten Land ein.






