06 May 2026, 10:02

Mutter zu fünf Jahren Haft nach siebenjähriger Gefangenschaft ihrer Tochter verurteilt

Eine Gruppe von Kindern steht vor einer Hütte, die von Wasser umgeben ist, mit Kleidung, die an einer Leine auf der rechten Seite hängt und einer Wand auf der linken Seite, ihre Gesichter zeigen Trauer und Verzweiflung.

Mutter zu fünf Jahren Haft nach siebenjähriger Gefangenschaft ihrer Tochter verurteilt

Eine Mutter wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, nachdem sie ihre Tochter fast sieben Jahre lang eingeschlossen gehalten hatte. Das Mädchen, das inzwischen befreit wurde, war seit ihrem ersten Lebensjahr in dem Haus ihrer Großeltern vor der Außenwelt verborgen worden. Die Behörden deckten den Fall 2022 auf, nachdem die Mutter und ihre Angehörigen jahrelang getäuscht hatten.

Das Martyrium des Kindes begann, als es erst ein Jahr alt war. Die Mutter sperrte es im Haus der Großeltern ein und schnitt jeden Kontakt zur Außenwelt ab. Jahre lang belog die Frau Familie und Behörden, indem sie behauptete, sie sei mit ihrer Tochter nach Italien gezogen.

Der Vater schöpfte 2015 Verdacht, nachdem er seine Tochter in Deutschland gesehen hatte. Trotz seiner Meldung beim Jugendamt blieb das Mädchen versteckt. Es erhielt keine Schulbildung, keine medizinische Versorgung und lebte in extremer Isolation.

Erst im Sommer 2022 wurde offiziell ermittelt. Bis September desselben Jahres konnte das Kind gerettet werden. Ärzte fanden es in einem schweren Zustand vor: Es hatte Probleme mit der Bewegung und litt unter schweren Entwicklungsstörungen.

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Die Mutter wurde später wegen Entführung, Freiheitsberaubung an einer Minderjährigen und Misshandlung verurteilt. Angehörige, die an der Täuschung mitgewirkt hatten, mussten sich ebenfalls vor Gericht verantworten.

Das Mädchen ist nun in Freiheit, steht aber vor einem langen Weg der Erholung von den Jahren der Vernachlässigung. Die fünfjährige Haftstrafe der Mutter folgt auf einen Fall, der die Ermittler schockierte. Der Vater des Kindes hatte bereits Jahre zuvor versucht einzugreifen, doch die Wahrheit kam erst nach einer umfassenden Untersuchung ans Licht.

Quelle