Pornografie-Skandal an Oberschule in Schleife erschüttert Eltern und Behörden
Lara WagnerPornografie-Skandal an Oberschule in Schleife erschüttert Eltern und Behörden
Eine Oberschule in Schleife gerät in die Kritik, nachdem sie ein Projekt finanziert hat, das nun mit einem Pornografie-Skandal in Verbindung gebracht wird. Die Polizei prüft, ob Projektverantwortliche explizites Material an Minderjährige weitergegeben haben. Die Behörden haben Ermittlungen zu dem Vorfall sowie zu Verbindungen zu einer sozialistischen Jugendorganisation eingeleitet.
Im Mittelpunkt des Skandals steht ein Projekt, das teilweise von der Schleifer Schule mitfinanziert wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verantwortlichen pornografische Inhalte an minderjährige Teilnehmer verteilt haben. Die finanzielle Unterstützung der Schule könnte nun vorzeitig enden, da der zugehörige Dienstleistungsvertrag vorzeitig gekündigt wurde.
Das sächsische Bildungsministerium hat noch keine Konsequenzen für die beteiligten Nichtregierungsorganisationen angekündigt. Unterdessen überprüft die Schulbehörde die Rolle der Sozialistischen Jugend – Die Falken, der mit dem Projekt verbundenen sozialistischen Jugendorganisation. Gleichzeitig wird geprüft, wie ähnliche Fälle künftig verhindert werden können.
Die Amadeu Antonio Stiftung, die jährlich vier Millionen Euro an Bundesmitteln erhält, wurde in den Vorwürfen bisher nicht direkt genannt. Dennoch wirft der Fall grundsätzliche Fragen zur Kontrolle extern finanzierter Schulprojekte auf.
Die Ermittlungen laufen weiter, während Polizei und Bildungsbehörden die Aktivitäten des Projekts unter die Lupe nehmen. Die finanzielle Förderung der Schule könnte gekürzt werden, und es könnten strengere Prüfungen für externe Kooperationen folgen. Eine Stellungnahme des sächsischen Bildungsministeriums wird nach Abschluss der Überprüfung erwartet.






