Silvester in NRW: Deutlich weniger Gewalt gegen Polizisten als 2024

22 Polizeibeamte erleiden leichte Verletzungen an Silvester - Silvester in NRW: Deutlich weniger Gewalt gegen Polizisten als 2024
Silvesterfeiern in Nordrhein-Westfalen: Rückgang der Gewalt gegen Polizisten
Die Silvesterfeiern in Nordrhein-Westfalen waren in diesem Jahr von weniger Gewalt gegen Polizeibeamte geprägt. Die Behörden verzeichneten weniger Angriffe und Festnahmen als noch 2024, auch wenn es vereinzelt zu leichten Verletzungen kam.
Insgesamt verlief die Nacht ruhiger: Es gab weniger Fälle von schwerer Körperverletzung, und weniger Einsatzkräfte wurden mit Pyrotechnik angegriffen.
Laut Angaben erlitt eine Gesamtzahl von 22 Polizisten leichte Verletzungen während der nächtlichen Einsätze. In diesem Jahr kam es zu 20 Vorfällen, bei denen Gruppen Pyrotechnik auf Beamte warfen – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 54 solchen Fällen im Jahr 2024.
Auch die Angriffe auf Polizisten gingen zurück: Von 39 im Vorjahr sank die Zahl auf 30. Vorläufige Festnahmen nahmen ebenfalls ab – sieben wurden in diesem Jahr vorgenommen, gegenüber 13 im Jahr 2024. Die Behörden nahmen insgesamt 154 Personen in Gewahrsam, was einem Rückgang um 9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die gemeldeten Körperverletzungen gingen insgesamt stark zurück: 263 Fälle wurden registriert, darunter 168 schwere Körperverletzungen. Das entspricht einem Rückgang um 27 % im Vergleich zum Vorjahr.
Trotz des Rückgangs der Gewalt stiegen die Platzverweise um 16 % – insgesamt 1.396 wurden ausgestellt, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Die aktuellen Zahlen deuten auf einen ruhigeren Jahreswechsel in Nordrhein-Westfalen hin als noch 2024. Weniger Beamte wurden verletzt, und sowohl Vorfälle mit Pyrotechnik als auch Angriffe gingen zurück. Der Anstieg der Platzverweise zeigt jedoch, dass die Behörden weiterhin konsequent gegen öffentliche Ruhestörungen vorgehen.

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