27 April 2026, 16:10

Taylor Swift sichert ihre Stimme und ihr Bild mit neuen Markenrechten ab

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich um die Genehmigung eines Gesetzes zur Verbots des Internets durch die Regierung zu kommentieren.

Taylor Swift sichert ihre Stimme und ihr Bild mit neuen Markenrechten ab

Taylor Swifts Unternehmen hat drei neue Markenanmeldungen eingereicht – ein offensichtlicher Schritt, um ihren Namen und ihr Image zu schützen. Die Anmeldungen, die vom Fachanwalt für geistiges Eigentum Josh Gerben entdeckt wurden, erfolgen zu einer Zeit, in der sich KI-generierte Fälschungen mit ihrem Abbild weiter verbreiten. Diese juristische Strategie könnte einen Wandel darstellen, wie Prominente sich gegen den unberechtigten Einsatz von KI zur Wehr setzen.

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Die Anmeldungen wurden am 24. April 2023 über Swifts TAS Rights Management eingereicht. Zwei davon betreffen Klangmarken für ihre Stimme, konkret die Phrasen "Hey, hier ist Taylor Swift" und "Hey, ich bin's, Taylor". Eine dritte schützt ein bestimmtes Foto der Sängerin als Bildmarke.

Swifts Erscheinungsbild wurde bereits in KI-generierten Inhalten missbraucht, darunter Deepfake-Pornografie und unbefugte Nachbildungen durch Meta-KI-Chats. Zwar schützen Markenrechte traditionell nicht generell das Abbild oder die Stimme einer Person, doch ihr Team scheint eine neue Vorgehensweise zu testen. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass diese "Markiere-dich-selbst"-Taktik in Gerichtsverfahren zu KI-Streitigkeiten noch nicht erprobt wurde.

Die Anmeldungen deuten auf einen proaktiven Schritt Swifts hin, die Kontrolle darüber zu behalten, wie ihre Identität in neuen Technologien genutzt wird. Sollte dieser Ansatz erfolgreich sein, könnte er anderen Künstlern, die mit ähnlichen KI-Bedrohungen konfrontiert sind, ein rechtliches Rahmenwerk bieten. Das Ergebnis könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Markenrecht und digitale Identitätsfälschung zusammenhängen.

Quelle