Thomas Grasmück bleibt mit klarer Mehrheit SR-Intendant für weitere fünf Jahre
Marie SchneiderThomas Grasmück bleibt mit klarer Mehrheit SR-Intendant für weitere fünf Jahre
Thomas Grasmück bleibt für eine zweite Amtszeit Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR). Die Wahl entschied er klar für sich: Im ersten Wahlgang erhielt er 22 von 24 Stimmen. Sein Wahlkampf stand unter dem Zeichen, den Sender innovativ, zukunftsfest und eng mit der Region verbunden zu halten.
Einziger Gegenkandidat war Peter Dinges, Geschäftsführer der nationalen Filmförderanstalt FFA. Dinges warb mit dem Versprechen, eine „unverfälschte Außenperspektive“ in das Amt einzubringen.
Grasmück begann seine Laufbahn beim SR als freier Mitarbeiter, bevor er zum stellvertretenden Programmdirektor aufstieg. In seiner ersten Amtszeit trieb er tiefgreifende Reformen voran, darunter Personalabbau und eine Neuverteilung der Ressourcen.
Dinges, der seit über 30 Jahren in der Film- und Fernsehbranche tätig ist, leitet die FFA in Berlin seit 2004. Seine Bewerbung um die Intendanz bezeichnete er als persönliches Engagement – nicht als Karriereschritt.
Mit Grasmücks Wiederwahl ist die Kontinuität in der Führung bis Anfang 2027 gesichert. Seine Pläne umfassen die weitere Entwicklung des SR bei Bewahrung der regionalen Verwurzelung und die Modernisierung der Strukturen.
Das Wahlergebnis unterstreicht die breite Unterstützung für Grasmücks Vision. In seiner zweiten Amtszeit wird er den Fokus darauflegen, den SR als innovativen und regional verankerten Sender auszubauen. Die Reformen und strategischen Weichenstellungen seiner ersten Amtszeit sollen fortgeführt werden.






