02 May 2026, 18:10

Wolfenbüttel plant radikale Wärmewende bis 2040 – jetzt mitreden!

Eine Stadtansicht mit mehreren Gebäuden im Vordergrund, einem blauen Himmel im Hintergrund und Solarpanelen auf dem Dach eines Gebäudes.

Wolfenbüttel plant radikale Wärmewende bis 2040 – jetzt mitreden!

Wolfenbüttel treibt Pläne zur Wärmewende voran

Die Stadt Wolfenbüttel setzt ihre Vorhaben zur Umgestaltung der Wärmeversorgung konsequent um. Bis 2040 soll die Wärmeversorgung komplett CO₂-neutral erfolgen. Ein Entwurf der Strategie liegt nun vor und kann bis Ende Mai öffentlich kommentiert werden.

Aktuell verbraucht die Kommune jährlich rund 600 Gigawattstunden Wärme – über 90 Prozent davon stammen noch aus fossilen Brennstoffen. Um dies zu ändern, hat die Stadt einen detaillierten Wärmewendplan erarbeitet.

Die Strategie unterteilt Wolfenbüttel in 46 einzelne Zonen. Jeder Bereich erhält einen maßgeschneiderten Ansatz zur Reduzierung der Emissionen. Zwei Hauptlösungen stehen im Fokus: der Ausbau zentraler Fernwärmenetze und die verstärkte Nutzung von Wärmepumpen.

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Für das Jahr 2040 wurden zwei Szenarien entworfen. Beide sehen vor, fossile Brennstoffe innerhalb der nächsten 16 Jahre vollständig abzuschaffen. Bis zum Stichtag bleiben der Stadt noch 14 Jahre, um die Wärmeinfrastruktur entsprechend umzurüsten.

Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen können den Entwurf online einsehen. Sie sind aufgerufen, während der Konsultationsphase ihre Meinung einzubringen. Die finale Version der Strategie wird anschließend als Leitfaden für den Ausbau der neuen Heizsysteme in der gesamten Stadt dienen.

Der fertige Wärmeplan bildet die Grundlage für Wolfenbüttels Übergang zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Mit der Umsetzung wird begonnen, sobald die öffentlichen Rückmeldungen ausgewertet sind. Das Ziel der Stadt bleibt eine vollständig dekabonisierte Wärmeversorgung bis 2040.

Quelle