109 Dezibel und falsch geparkt: Luxusauto in Witten beschlagnahmt
Marie Schneider109 Dezibel und falsch geparkt: Luxusauto in Witten beschlagnahmt
In Witten wurde ein Hochleistungsfahrzeug beschlagnahmt, nachdem es extrem laute Geräusche verursacht hatte – weit über den gesetzlich erlaubten Grenzwerten. Die Behörden griffen ein, als das Fahrzeug in einer absoluten Halteverbotszone an der Holbeinstraße abgestellt worden war. Dem Besitzer drohen nun verwaltungsrechtliche Verfahren wegen mehrfacher Verstöße.
Die Messung ergab, dass der Motor des Wagens 109 Dezibel erzeugte – deutlich über der zulässigen Obergrenze von 82 dB. Die Beamten vermuten, dass die Motorleistung durch manipulierte Software optimiert wurde, um die Leistung zu steigern. Diese Veränderungen haben vermutlich zu dem übermäßigen Lärm beigetragen.
Zudem war das Fahrzeug in einem eingeschränkten Bereich abgestellt worden, was zur sofortigen Beschlagnahmung führte. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Betriebserlaubnis aufgrund der nicht genehmigten Umbauten ungültig geworden war. Der Besitzer muss sich nun sowohl wegen des Lärmverstoßes als auch wegen des Parkvergehens verantworten.
Das Auto bleibt vorerst beschlagnahmt, während das Verfahren läuft. Dem Besitzer drohen Bußgelder oder weitere Sanktionen wegen der Lärmüberschreitung und der ungültigen Zulassung. Die Behörden betonen, dass solche Manipulationen die Verkehrssicherheit und die öffentliche Ruhe gefährden.






