16 April 2026, 00:09

27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden

Plakat mit dem Logo "Orden der Württembergischen Krone", einem blauen und goldenen Kronenemblem mit goldenem Rand und schwarzer, fetter Schrift.

27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden

27 Personen erhalten den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg

Bei einer Feier im Stuttgarter Neuen Schloss wurden am 27. März 2026 insgesamt 27 Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte die Ehrungen und würdigte damit ihr herausragendes Engagement für die Gesellschaft. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung bürgerschaftlichen Einsatzes für die Stärkung der Demokratie im Land.

Der Verdienstorden wurde 2009 offiziell eingeführt, seine Wurzeln reichen jedoch bis ins Jahr 1975 zurück. Seitdem wurden 2.103 Menschen damit geehrt, wobei die Zahl der lebenden Trägerinnen und Träger stets auf maximal 1.000 begrenzt bleibt. Das Ordensabzeichen zeigt ein stilisiertes Kreuz, ein zentrales Medaillon mit dem Landeswappen sowie die Inschrift Baden-Württemberg.

Die Ausgezeichneten erhalten neben einer Urkunde einen Ausweis, der ihnen lebenslangen freien Eintritt in staatliche Museen und Einrichtungen gewährt, sowie das Recht, die Ordensinsignien oder die Rosette zu tragen. Vorschläge für die Auszeichnung können über kommunale oder Landkreiseinrichtungen eingereicht oder direkt an die Staatskanzlei des Ministerpräsidenten gerichtet werden.

Die jährliche Verleihungsfeier findet häufig um den Tag der Baden-Württemberg am 25. April statt. In diesem Jahr betonte Kretschmann in seiner Rede, wie engagierte Bürgerinnen und Bürger eine lebendige Demokratie mitgestalten. Die Geehrten kamen aus unterschiedlichen Bereichen – von sozialem Engagement bis hin zu kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen.

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Mit der diesjährigen Verleihung rückt die Zahl der lebenden Ordensträger näher an die Obergrenze von 1.000 Personen heran. Die Ausgezeichneten reihen sich damit in eine lange Tradition von Persönlichkeiten ein, die sich in besonderer Weise um das Land verdient gemacht haben. Zu den Vorteilen der Auszeichnung zählt auch der lebenslange freie Zugang zu kulturellen Einrichtungen.

Quelle