400.000 gestohlene KitKat-Riegel lösen Meme-Welle und Rätselraten aus
Emma Günther400.000 gestohlene KitKat-Riegel lösen Meme-Welle und Rätselraten aus
Diebstahl von über 400.000 KitKat-Riegeln sorgt für Aufsehen und Belustigung im Netz
Bei einem spektakulären Diebstahl wurden mehr als 400.000 KitKat-Riegel im Wert von zwölf Tonnen aus einem Lkw gestohlen, der zwischen Italien und Polen unterwegs war. Als Reaktion darauf startete die Marke ein Online-Tool, mit dem Verbraucher prüfen können, ob ihr Riegel Teil der Beute ist – doch manche vermuten dahinter einen Aprilscherz.
Erstmals gemeldet wurde der Diebstahl vom Hersteller Nestlé, der bestätigte, dass 413.793 KitKat-Riegel während des Transports verschwanden. Die Lieferung war von einer Fabrik in Italien nach Polen unterwegs, als sie spurlos verschwand. Kurz vor Ostern löste der Vorfall Befürchtungen über mögliche Schokoladenknappheit aus – und eine Flut von Memes in den sozialen Medien.
Am 1. April führte KitKat ein Online-Tracking-Tool ein, mit dem Käufer überprüfen können, ob ihr Riegel gestohlen wurde. Nutzer müssen dazu einen achtstelligen Chargencode eingeben, der auf der Rückseite jeder Packung zu finden ist. Das Tool gibt dann eine Rückmeldung – doch ob es seriös ist, bleibt unklar.
Nestlé versicherte der Öffentlichkeit, dass der Diebstahl keine Gefahr für die allgemeine Schokoladenversorgung darstelle. Trotz der großen gestohlenen Menge betonte das Unternehmen, dass Produktion und Verteilung wie gewohnt weiterlaufen würden.
Die gestohlenen KitKats wurden bisher nicht wiedergefunden, und der Zweck des Online-Trackers bleibt rätselhaft. Während der Coup im Netz für Spekulationen sorgt, hält Nestlé daran fest, dass die Schokoladenbestände nicht beeinträchtigt werden. Viele fragen sich nun: Ist das Tool ein ernsthafter Versuch – oder einfach nur ein scherzhafter Streich?






