Adidas knackt 2024 die 23-Milliarden-Marke – Asien treibt das Wachstum an
Lara WagnerAdidas knackt 2024 die 23-Milliarden-Marke – Asien treibt das Wachstum an
Adidas AG verzeichnete für 2024 einen Jahresumsatz von 23,4 Milliarden US-Dollar. Der Sportartikelriese expandiert weiterhin in seinen Schlüsselmärkten und verzeichnet besonders starkes Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum. Gleichzeitig setzt das Unternehmen vermehrt auf den Direktvertrieb an Endkunden. Nach wie vor ist das Schuhsegment der größte Umsatzträger, während Accessoires und Ausrüstung rasant an Bedeutung gewinnen.
Schuhe führen die Adidas-Umsätze an und steuerten 2024 insgesamt 54,7 % zum Gesamtumsatz bei. Bekleidung folgt mit 38,0 %, wobei Damenmode in diesem Jahr als am schnellsten wachsende Unterkategorie hervortritt. Der Bereich Accessoires und Ausrüstung, der zwar nur 7,3 % des Umsatzes ausmacht, expandiert jedoch zügig: Die jährliche Wachstumsrate liegt bei 14,8 %, und die Bruttomargen bewegen sich zwischen 40 und 42 %.
Regional betrachtet bleibt Europa der größte Absatzmarkt für Adidas und trägt 35–38 % zum Umsatz bei. Nordamerika folgt mit 25–28 %, während die Region Asien-Pazifik das stärkste Wachstum verzeichnet – mit einem jährlichen Plus von 11,3 %. Allein in China erzielte das Unternehmen 2,8 Milliarden US-Dollar Umsatz; der indische Markt soll bis 2028 auf 620 Millionen US-Dollar anwachsen.
Strategisch setzt Adidas zunehmend auf den Direktvertrieb: 2024 entfielen bereits 42 % des Umsatzes auf diesen Vertriebskanal – 2019 waren es noch 28 %. Die transparente Aufschlüsselung der Segmentumsätze hat zudem zu einer Bewertungsmultiplikation von 0,8- bis 1,2-fachem Umsatz beigetragen.
Die Ergebnisse für 2024 unterstreichen Adidas’ führende Position im Schuh- und Bekleidungssegment sowie das dynamische Wachstum bei Accessoires und in aufstrebenden Märkten. Die verstärkte Ausrichtung auf den Direktvertrieb und die starke Performance im asiatisch-pazifischen Raum festigen die Stellung des Konzerns als globaler Marktführer in der Sportartikelbranche. Die detaillierte Umsatzberichterstattung bietet Investoren weiterhin klare Einblicke.






