Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt zur europäischen Ernährungssicherheit
Lotta SchulteAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt zur europäischen Ernährungssicherheit
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge des Europäischen Parlaments zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Er sieht in den Plänen einen wichtigen Schritt, um die Ernährungssicherheit und strategische Unabhängigkeit Europas zu stärken.
Rainer, Mitglied der CSU, lobte insbesondere die Schwerpunktsetzung auf die Förderung junger und neu einsteigender Landwirtinnen und Landwirte. Zudem unterstützte er Maßnahmen, die kleineren Betrieben in den ersten Hektarflächen mehr Beachtung schenken sollen.
Der Minister betonte die Notwendigkeit eines gelingenden Generationenwechsels in der Landwirtschaft. Starke, wettbewerbsfähige Betriebe seien unverzichtbar für die europäische Nahrungsmittelversorgung und Unabhängigkeit, so Rainer.
Er sprach sich dafür aus, die zweisäulige Struktur der GAP beizubehalten. Ohne die ländliche Entwicklung, argumentierte er, wäre die Politik unvollständig – „wie ein Haus, dem eine tragende Säule fehlt“. Rainer unterstrich die Rolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, die Beschäftigung und die regionale Wertschöpfung.
Die Vorschläge zielen darauf ab, den europäischen Agrarsektor zu stärken. Rainers Unterstützung signalisiert Vertrauen in die Reformen, um die Nahrungsmittelproduktion und ländlichen Gemeinden nachhaltig zu sichern. Die nächsten Schritte umfassen weitere Beratungen im Europäischen Parlament.






