29 March 2026, 18:08

Alkoholverbot für 14- und 15-Jährige: Priens radikaler Vorstoß gegen Jugendsucht

Eine Karte von Australien mit rot schattierten Regionen, die den Prozentsatz von Minderjährigen in jedem Bundesstaat anzeigen, begleitet von Text, der unten besagt, dass Minderjährige wegen einvernehmlichen Sex in die Sexstraftäterliste aufgenommen werden können.

Alkoholverbot für 14- und 15-Jährige: Priens radikaler Vorstoß gegen Jugendsucht

Bundesfamilienministerin Karin Prien hat ein Verbot des begleiteten Alkoholkonsums für 14- und 15-Jährige vorgeschlagen. Damit würde die bisherige Ausnahme Regelung entfallen, die Jugendlichen dieser Altersgruppe erlaubt, in Begleitung ihrer Eltern Bier, Wein oder Sekt zu trinken. Die geplante Änderung ist Teil einer umfassenden Initiative zur Bekämpfung von Jugendsucht und zur Stärkung des Kinderschutzes.

Der Gesetzentwurf zielt auf eine Reform des Jugendschutzgesetzes ab und sieht vor, die bestehende Regelung zu streichen, die es 14- und 15-Jährigen derzeit ermöglicht, bestimmte alkoholische Getränke in Anwesenheit eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten zu kaufen und zu konsumieren. Laut Ministerium erhöht ein früher Kontakt mit Alkohol das Risiko für gesundheitliche Probleme, gewalttätiges Verhalten und Vernachlässigung.

Der Vorschlag ist Teil eines größeren Gesetzespakets, das die Reform der Kinder- und Jugendhilfe zum Ziel hat. Präventive Maßnahmen gelten als entscheidend, um junge Menschen vor Alltagssüchten zu schützen. Der Entwurf befindet sich derzeit in der Abstimmung mit relevanten Akteuren und soll noch vor Jahresende im Bundestag zur Abstimmung vorgelegt werden.

Bisher gab es keine öffentliche Debatte über das geplante Verbot, seit der Entwurf eingebracht wurde. Das Vorhaben des Ministeriums steht im Einklang mit wachsenden Sorgen über steigende Suchtraten unter Jugendlichen.

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Falls der Gesetzentwurf verabschiedet wird, entfiele die Ausnahme Regelung für den begleiteten Alkoholkonsum bei jüngeren Teenagern. Die Regierung konzentriert sich weiterhin darauf, alkoholverbundene Schäden zu reduzieren und den Schutz gefährdeter Jugendlicher zu verbessern. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Abgeordneten, die noch vor Jahresende abstimmen sollen.

Quelle