Alstom baut Bautzener Werk aus und sichert tausend Jobs im Schienenfahrzeugbau
Lotta SchulteAlstom erweitert Bautzen-Standort mit neuem Hallenbau - Alstom baut Bautzener Werk aus und sichert tausend Jobs im Schienenfahrzeugbau
Alstom erweitert Produktionshalle in Bautzen und stärkt Standortsicherung im Schienenfahrzeugbau
Der französische Konzern Alstom hat seine Produktionshalle in Bautzen ausgebaut und damit die Bedeutung des Standorts für die Schienenfahrzeugfertigung weiter gestärkt. Die Modernisierung untermauert den Übergang des Unternehmens zu zeitgemäßen Industrieprozessen und sichert über 1.000 Arbeitsplätze in der Oberlausitz. Die Anlage zählt nun zu den modernsten Europas für die Herstellung und Erprobung von Schienenfahrzeugen.
Die Erweiterung erfolgt ein Jahr nach der Schließung des Alstom-Werks in Görlitz, wo rund 170 Beschäftigte nach Bautzen gewechselt waren. Die vergrößerte Halle spielt eine zentrale Rolle bei der Abwicklung eines Milliardendeals mit der S-Bahn Rheinland. Im Rahmen dieses Auftrags sollen mindestens 90 S-Bahn-Wagen am Standort gefertigt werden.
Das Bautzener Werk produziert bereits Straßenbahnen für Berlin, Magdeburg und Dresden sowie S-Bahn-Züge für Hamburg. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (CDU) würdigte die Investition als "vorbildliches Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik".
Die Aufrüstung passt zu Alstoms Strategie, die Fertigung in Deutschland effizienter zu gestalten. Zwar wurde noch kein offizieller Projektname für die neuen S-Bahn-Wagen bekannt gegeben, doch die erweiterte Anlage festigt Bautzens Position als zentraler Knotenpunkt der Schienenfahrzeugproduktion.
Ausbau sichert langfristig Arbeitsplätze und stärkt Sachsens Rolle als Schienenfahrzeug-Standort
Mit dem Ausbau des Werks festigt Alstom seine Präsenz in Sachsen und schafft Planungssicherheit für die Beschäftigten in der Region. Dank des bereits unterzeichneten Milliardenauftrags wird der Standort weiterhin Züge und Straßenbahnen für deutsche Großstädte liefern. Die Investition unterstreicht zudem den Ruf der Oberlausitz als führende Region im Schienenfahrzeugbau.






