Ashley Tisdale bricht ihr Schweigen über Ausgrenzung in Müttergruppe

Marie Schneider
Marie Schneider
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Eine Frau in einem weißen Kleid sitzt auf einem Bett und hält ein Baby im Arm, das sie mit einem zufriedenen Ausdruck ansieht; der Text "Maternaler Solit"Marie Schneider

Ashley Tisdale bricht ihr Schweigen über Ausgrenzung in Müttergruppe

Ashley Tisdale hat sich über ihre Erfahrungen in einer Müttergruppe geäußert, in der sie sich ausgeschlossen fühlte. Die Schauspielerin und Sängerin, die 2021 Mutter wurde, fand in der Gruppe zunächst Halt, beschrieb sie später jedoch als emotional erschöpfend. Nach ihrem Austritt teilte sie ihre Geschichte in einem Essay – was zu weitverbreiteten Spekulationen und Reaktionen anderer Frauen führte.

Tisdale war der Gruppe beigetreten, um nach der Geburt ihrer Tochter Gemeinschaft und Zusammenhalt zu finden. Anfangs bot sie ihr genau das. Mit der Zeit bemerkte sie jedoch Muster der Ausgrenzung: Sie wurde etwa separat platziert oder bei Treffen übergangen. Zunächst versuchte sie, die kleinen Kränkungen als Zufall abzutun, doch schließlich wurde ihr klar, dass das Verhalten systematisch war.

Die Situation belastete ihre psychische Gesundheit. In ihrem Essay betonte sie, dass Mutterschaft ohnehin schon herausfordernd genug sei – ohne sich zusätzlich fragen zu müssen, ob das eigene Unterstützungsnetzwerk wirklich unterstützend ist. Sie setzte Grenzen, verließ die Gruppe und bezeichnete die Dynamik als schädlich.

Als der Essay veröffentlicht wurde, mehrten sich online Spekulationen über die Identität der anderen beteiligten Mütter. Namen wie Hilary Duff, Mandy Moore und Meghan Trainor wurden mit der Gruppe in Verbindung gebracht, obwohl Tisdale nie konkrete Details bestätigte. Ihr Team stellte später klar, dass sich der Text nicht gegen bestimmte Personen richtete und jede politische Verbindung dementierte.

Seit sie ihre Geschichte geteilt hat, erhielt Tisdale unzählige Nachrichten von Frauen, die Ähnliches erlebt hatten. Viele konnten nachvollziehen, wie es sich anfühlt, in Gruppen, die eigentlich Solidarität bieten sollten, an den Rand gedrängt zu werden.

Tisdales Schilderung wirft ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen einige Frauen in Müttergruppen konfrontiert sind. Die Resonanz zeigt, wie verbreitet solche Erfahrungen sein können. Während sie selbst abgeschlossen hat, bleibt die Diskussion über Inklusion und gegenseitige Unterstützung unter Müttern aktuell.