02 April 2026, 18:03

Baden-Württemberg verschärft Oster-Kontrollen gegen illegales Tuning und Raser

Polizeiauto auf einer Rennstrecke mit Gras auf beiden Seiten, Menschen und Zelte im Hintergrund.

Baden-Württemberg verschärft Oster-Kontrollen gegen illegales Tuning und Raser

Polizei in Baden-Württemberg startet verschärfte Kontrollen gegen illegale Fahrzeugumbauten und rücksichtsloses Fahren über das Osterwochenende

Anlässlich des Karfreitags 2026 wird die Polizei in Baden-Württemberg verstärkte Kontrollen gegen illegale Fahrzeugmodifikationen und rücksichtsloses Fahren durchführen. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Razzia und markiert das fünfte Jahr in Folge, in dem das Land an der Initiative des Bundes mitwirkt. Die Behörden konzentrieren sich dabei auf bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Rasern.

Die Kampagne beginnt am 3. April 2026 und zielt darauf ab, illegale Straßenrennen und gefährliches Fahrverhalten zu unterbinden. Alle 16 Bundesländer beteiligen sich an der Aktion, die vom Bundesverkehrsministerium und den Landesverkehrspolizeien koordiniert wird. Die Maßnahme folgt auf Jahre mit tödlichen Unfällen, die auf illegale Rennen und übermäßige Fahrzeugumbauten zurückzuführen sind.

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Allein in Baden-Württemberg wurden bei den Kontrollen im vergangenen Jahr über 19.000 Fahrzeuge überprüft. Die Beamten deckten tausende Verstöße auf und beschlagnahmten mehr als 1.400 Autos. Die jährlichen Karfreitags-Aktionen führten bisher jeweils zu mehreren hundert Ordnungswidrigkeiten.

Die Behörden haben für dieses Jahr eine noch strengere Gangart angekündigt: Mehr Streifen und schärfere Kontrollen sollen die sogenannte "Poser-Szene" zerschlagen, in der Fahrer ihre Fahrzeuge oft über die gesetzlichen Grenzen hinaus umbauen und gefährliche Stunts auf öffentlichen Straßen aufführen.

Die Razzia ist Teil einer bundesweiten Strategie, um Unfälle durch illegales Tuning und rücksichtsloses Fahren zu reduzieren. Durch konsequentere Patrouillen und gezielte Kontrollen hofft die Polizei, gefährliches Verhalten im Keim zu ersticken, bevor es zu weiteren Vorfällen kommt. Die Aktion läuft in allen teilnehmenden Bundesländern und unterstreicht eine Null-Toleranz-Politik.

Quelle