Bayer Leverkusen kassiert spätes 1:1 gegen Arsenal nach umstrittenem Elfmeter
Marie SchneiderBayerns Wut über späten Arsenal-Elfmeter: "Offensichtlich keiner" - Bayer Leverkusen kassiert spätes 1:1 gegen Arsenal nach umstrittenem Elfmeter
Bayer Leverkusen muss im Achtelfinale der Champions League nach spätem 1:1 gegen Arsenal Rückschlag hinnehmen
Am 11. März 2026 endete das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Arsenal mit einem spätem 1:1-Unentschieden. Den Ausschlag gab ein umstrittenes Elfmeterpfiff, der nach minimalem Körperkontakt zwischen Malik Tillman und Noni Madueke gegeben wurde. Die Leverkusener Spieler und das Betreuerteam protestierten vehement gegen die Entscheidung und bezeichneten sie als ungerecht.
Die deutsche Mannschaft hatte über weite Strecken des Spiels die Oberhand, musste aber in der 89. Minute den Ausgleich hinnehmen. Der ehemalige Leverkusener Kai Havertz verwandelte den Elfmeter eiskalt und bescherte seinem Ex-Verein damit eine bittere Pille.
Nach dem Spiel betonte Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand, dass es sich bei der Szene um kein Foul gehandelt habe. Der Kontakt sei zu gering gewesen, so der Däne, der sich zugleich zuversichtlich für das Rückspiel in London zeigte.
Auch Verteidiger Robert Andrich kritisierte die Schiedsrichterentscheidung scharf: Madueke sei zu leicht zu Fall gegangen, der Kontakt sei minimal gewesen. Sportdirektor Simon Rolfes pflichtete der Kritik bei und monierte, dass Schiedsrichter heutzutage bereits bei kleinsten Berührungen pfeifen würden. Früher seien die Maßstäbe konsequenter gewesen, so Rolfes.
Schiedsrichter Umut Meler gab keine Erklärung für seine Entscheidung ab. Der Experte Adrien Jaccottet bezeichnete die Elfmeterentscheidung im Nachhinein als falsch – Maduekes theatralischer Sturz und die gezielte Suche nach Körperkontakt seien offensichtlich gewesen.
Nun konzentriert sich Leverkusen auf das anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Bayern München, bevor es zum Rückspiel nach London geht.
Der umstrittene Elfmeter überschattete eine ansonsten starke Leistung der Werkself. Ohne eine nachvollziehbare Begründung des Schiedsrichters bleibt der Verein mit dem Ergebnis unzufrieden. Die nächste Herausforderung wartet bereits mit dem Bayern-Spiel, ehe Leverkusen in London die Wende im Duell mit Arsenal schaffen will.