14 April 2026, 00:09

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile aus – mehr Mitsprache für Anwohner

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin, auf der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zu sehen sind, sowie Texten mit Informationen über die Stadt.

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile aus – mehr Mitsprache für Anwohner

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement ab 2028 auf elf neue Stadtteile auszuweiten. Mit der Maßnahme sollen soziale Herausforderungen in besonders belasteten Gebieten angegangen werden – unterstützt durch zusätzliche Mittel für Stadtentwicklung und Gemeinschaftsprojekte. Gleichzeitig erhalten die Anwohner dieser Viertel mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung ihres direkten Umfelds.

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Zu den neu aufgenommenen Gebieten zählen der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, die Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, die Bohlener Straße sowie der Hausotterplatz. Sie schließen sich 13 bereits geförderten Quartieren an, sodass sich die Gesamtzahl der unterstützten Stadtteile auf 24 erhöht.

Die Erweiterung folgt auf die schrittweise Beendigung der Förderung für 19 bestehende Quartiersmanagement-Gebiete bis Ende 2027. Einige dieser auslaufenden Gebiete werden im Rahmen des Programms "Quartiersmanagement Light" eine reduzierte Unterstützung behalten. Seit dem Start der Initiative im Jahr 1999 sind über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln in die Stabilisierung von 50 Berliner Quartieren geflossen.

Die neu ausgewiesenen "Quartiersmanagement-Gebiete" werden in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" integriert. Vor-Ort-Teams arbeiten direkt mit den Gemeinschaften zusammen, um lokale Netzwerke zu aktivieren und die Beteiligung der Anwohner an Entscheidungsprozessen zu fördern.

Die Erweiterung zielt darauf ab, gezielt Stadtteile mit dringendem sozialen Handlungsbedarf zu unterstützen. Die Bewohner erhalten mehr Möglichkeiten, sich in die Planung und Entwicklung ihres Viertels einzubringen. Durch die Kombination von Fördermitteln und einem gemeinwesenorientierten Ansatz soll der soziale Zusammenhalt in ganz Berlin gestärkt werden.

Quelle