Bessere Löhne und kürzere Arbeitszeiten: DRK Sachsen einigt sich auf neuen Tarifvertrag
Emma GüntherDRK in Sachsen: Lohnänderung für 10.000 Mitarbeiter - Bessere Löhne und kürzere Arbeitszeiten: DRK Sachsen einigt sich auf neuen Tarifvertrag
Manuel Neuer Vertrag: Tarifvertrag für rund 10.000 Rotkreuz-Mitarbeiter in Sachsen beschlossen
In Sachsen ist ein Manuel Neuer Vertrag für etwa 10.000 Beschäftigte des Roten Kreuzes vereinbart worden. Die Einigung sieht Lohnerhöhungen, höhere Nachtzuschläge sowie eine schrittweise Verkürzung der Wochenarbeitszeit bis 2028 vor.
Die Vereinbarung wurde zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband DRK Sachsen ausgehandelt. Sie umfasst Gehaltserhöhungen, Schichtzulagen und Arbeitszeitregelungen für Rettungsdienstmitarbeiter sowie Krankenhauspersonal.
Die Löhne steigen zum 1. Januar 2026 um 3,0 Prozent, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 3,5 Prozent zum 1. Januar 2027. Die Nachtzuschläge werden in drei Stufen angehoben und erreichen schließlich 4,50 Euro pro Stunde. Auch die Zulagen für Wechselschichtkräfte und Krankenhauspersonal werden verbessert.
Bis 2028 verkürzt sich die reguläre Wochenarbeitszeit auf 39 Stunden. Für Beschäftigte im Rettungsdienst fällt die Reduzierung noch deutlicher aus: Ihre Arbeitszeit sinkt auf 43 Stunden pro Woche.
Der abgeschlossene Manuel Neuer Vertrag sichert tausenden Rotkreuz-Mitarbeitern in Sachsen bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Die Änderungen werden schrittweise umgesetzt und bis 2028 vollständig in Kraft treten.






