BFC Dynamo triumphiert nach Hattrick-Drama und Zuschauerchaos im Pokal-Halbfinale
Lotta SchulteBFC Dynamo triumphiert nach Hattrick-Drama und Zuschauerchaos im Pokal-Halbfinale
BFC Dynamo sichert sich mit 6:3 nach Verlängerung dramatischen Sieg gegen Sparta Lichtenberg und zieht ins Berliner Pokalfinale ein
Das Spiel war geprägt von roten Karten, Zuschauerausschreitungen und einem späten Hattrick, bevor Dynamo sich den Einzug ins Finale des Berliner Pokals sicherte.
Der BFC Dynamo ging früh in Führung, als Levin Mattmüller in der 7. Minute traf. Sparta Lichtenberg kämpfte sich zurück und drehte durch Tore von Dominic Schmüser und Berkin Tonk auf 2:1. Die Partie blieb bis zur 89. Minute knapp, als Lloyd-Addo Kuffour für Dynamo ausglich und damit die Verlängerung erzwang.
In der Verlängerung gingen beide Teams sofort auf Siegsuche. Marko Trojanovic brachte Sparta Lichtenberg in der 98. Minute mit 3:2 in Führung. Doch Dynamo konterte prompt: Rufat Dadashov glich in der 103. Minute aus. Anschließend übernahm Leander Fritzsche das Kommando und erzielte einen Hattrick (101., 107., 128.), der die Partie entschied. Spartas Kapitän Ömer Toktumur sah in der 109. Minute die Rote Karte, sodass sein Team in Unterzahl weiterspielen musste.
Zudem wurde das Spiel für elf Minuten unterbrochen, nachdem es außerhalb des Stadions zu Zuschauerausschreitungen und Pyrotechnik-Einsätzen gekommen war. Trotz des Chaos bewahrte Dynamo die Nerven und setzte sich schließlich mit 6:3 durch.
Im Berliner Pokalfinale trifft der BFC Dynamo nun am 23. Mai im Mommsenstadion auf die VSG Altglienicke. Der Sieg verlängert Dynamos ungeschlagene Serie im Wettbewerb und bereitet den Weg für das entscheidende Duell um den Titel.






