BR Volleys führen die Liga an – und pushen Berlins Olympia-Bewerbung 2036
Emma GüntherVolleys-Pflichtsieg mit Olympia-Werbung im Stadtderby - BR Volleys führen die Liga an – und pushen Berlins Olympia-Bewerbung 2036
BR Volleys übernehmen alleinige Tabellenführung nach souveränem Derby-Sieg
Die BR Volleys haben nach einem deutlichen Sieg die alleinige Spitze der Volleyball-Bundesliga übernommen. Der 3:0-Erfolg (25:19, 25:17, 25:20) im Lokalderby gegen den VCO Berlin diente zugleich als Teil der Kampagne für Berlins Bewerbung um die Olympischen Spiele 2036. Die Partie wurde von Bürgerveranstaltungen begleitet und spiegelte die wachsende Unterstützung der Stadt für das Vorhaben wider.
Mit dem klaren Dreisatzerfolg setzten sich die BR Volleys an die Tabellenspitze und verdrängten die SVG Lüneburg, die zuvor noch punktgleich an der Spitze stand.
Vor dem Spiel beteiligten sich die Volleys an der Berliner Kiez-Tour, einer Nachbarschaftsinitiative im Rahmen der Olympiabewerbung. Die Veranstalter führten einen öffentlichen Dialog mit Anwohnern, um die Kampagne voranzutreiben.
Die öffentliche Meinung zu Berlins Bewerbung für 2036 hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Anfangs herrschte 2023/24 noch Skepsis – ähnlich wie bei Münchens gescheitertem Anlauf für 2036 –, vor allem wegen Bedenken zu Kosten und Sicherheit. Doch ein nicht bindender Bürgerentscheid am 22. Februar 2026 ergab eine Zustimmung von 52 Prozent, wenn auch bei einer geringen Wahlbeteiligung von 28 Prozent.
Als Nächstes treffen die BR Volleys am 4. März im CEV-Pokal auf den italienischen Verein LPR Piacenza.
Der Sieg festigt die Tabellenführung der BR Volleys. Gleichzeitig zeigt die Verbindung des Spiels mit der Olympiakampagne, wie sich die Haltung zur Bewerbung verändert. Mit einer knappen Mehrheit der Bürger hinter dem Projekt treibt die Stadt ihre Pläne für die Spiele 2036 weiter voran.






