04 March 2026, 20:52

Brandenburg startet mit neuer SPD-CDU-Koalition und umgestaltetem Kabinett

Ein rotes Stempelabbild mit der Aufschrift "Deutsches Reich" vor einem schwarzen Hintergrund.

Brandenburg startet mit neuer SPD-CDU-Koalition und umgestaltetem Kabinett

Brandenburg bildet nach dem Scheitern der Vorgängerkoalition eine neue Regierungsmannschaft

Nach dem Zusammenbruch der bisherigen Koalition im Januar bildet Brandenburg eine neue Landesregierung. SPD und CDU haben sich nun auf eine frische Partnerschaft geeinigt, die mit personellen Veränderungen in Schlüsselressorts einhergeht. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) führte die Verhandlungen, nachdem die vorherige SPD-BSW-Koalition zerbrochen war.

In der neuen Regierung übernimmt René Wilke (SPD) die Leitung eines zusammengeschlossenen 'Superministeriums', das die Bereiche Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration bündelt. Diese Neuordnung folgt auf die Auflösung der alten Koalition, an der auch die BSW-Partei beteiligt war.

Daniel Keller (SPD) wird neuer Finanzminister des Landes. Britta Müller, die zuvor als Gesundheitsministerin amtierte, verließ hingegen die BSW, um ihr Amt behalten zu können. Sie bleibt weiterhin für Gesundheit und Sozialpolitik zuständig und konzentriert sich auf die Bedürfnisse der Brandenburgischen Bevölkerung.

Die Umbildung umfasst weitere Anpassungen in den Ministerien. Die Änderungen ergeben sich aus dem Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU und markieren einen Bruch mit der früheren Regierungsstruktur.

Die neue SPD-CDU-geführte Landesregierung geht nun mit ihrem umgestalteten Kabinett an die Arbeit. Wilkes erweitertes Ressort und Kellers Finanzpolitik werden die Schwerpunkte der Regierung prägen. Ziel der Koalition ist es, nach dem Scheitern der Vorgängerallianz wieder stabilere Regierungsverhältnisse herzustellen.