BS Energy senkt Fernwärmepreise – Kunden sparen ab April bis zu 357 Euro jährlich
Lotta SchulteBS Energy senkt Fernwärmepreise – Kunden sparen ab April bis zu 357 Euro jährlich
BS Energy senkt Fernwärmepreise ab 1. April
Die BS Energy reduziert ab dem 1. April die Preise für Fernwärme. Die Anpassung folgt einer Umstellung der Energiequellen des Unternehmens, wobei Steinkohle nun vollständig abgelöst wurde. Kunden profitieren je nach Tarif und Verbrauch von sinkenden Kosten.
Die Preissenkungen betreffen zwei Haupttarife: Beim BS Fernwärme Klassik sinken die Gebühren um etwa 2 Prozent. Ein typisches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 12.000 kWh spart dadurch jährlich 47 Euro. Beim BS Fernwärme Plus verringert sich der variable Tarif um rund 4 Prozent – für ein Mehrfamilienhaus mit 6 bis 8 Wohneinheiten und einem Verbrauch von 75.000 kWh ergibt sich eine Ersparnis von 357 Euro pro Jahr.
Seit April 2024 verzichtet BS Energy vollständig auf Steinkohle und hat den Anteil erneuerbarer Energien im Fernwärmenetz auf fast 35 Prozent erhöht. Die Preise werden halbjährlich angepasst, basierend auf den Marktentwicklungen der vorherigen sechs bis zwölf Monate. Die Änderungen stehen im Einklang mit gesetzlichen Vorgaben, darunter das Bundesgesetz zur Wärmeplanung und Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG), das bis 2030 einen Mindestanteil von 30 Prozent erneuerbarer Energien in der Fernwärme vorschreibt.
Langfristig verfolgt das Unternehmen einen Transformationsplan, der Versorgungssicherheit, Treibhausgasneutralität und wirtschaftliche Stabilität gewährleisten soll. Noch ambitionierter ist das Ziel des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes (NKlimaG): Bis 2040 soll die Fernwärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.
Die Preissenkungen treten am 1. April in Kraft und entlasten sowohl Privat- als auch Gewerbekunden. Der Ausstieg aus der Steinkohle und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien spiegeln die wachsenden regulatorischen Anforderungen wider. Weitere Anpassungen hängen von der Marktentwicklung und den Fortschritten bei der Dekarbonisierung ab.






