14 April 2026, 00:09

Bundesnetzagentur leitet 77 Bußgeldverfahren wegen fehlender Smart Meter ein

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bundesnetzagentur leitet 77 Bußgeldverfahren wegen fehlender Smart Meter ein

Die Bundesnetzagentur hat 77 Bußgeldverfahren gegen Unternehmen eingeleitet, die ihre Verpflichtungen zur Installation intelligenter Stromzähler nicht erfüllen. Die rechtlichen Schritte folgen auf verpasste Fristen – viele Firmen haben noch nicht einmal mit der vorgeschriebenen Ausrüstung begonnen. Der Präsident der Behörde, Klaus Müller, betonte die Bedeutung der Einhaltung der Vorgaben für die Modernisierung des deutschen Stromnetzes.

Das Messstellenbetriebsgesetz schreibt vor, dass bis Ende 2025 mindestens 20 Prozent der Messstellen mit intelligenten Zählern ausgestattet sein müssen. Dies ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zu einer Abdeckung von 90 Prozent bis 2032. Müller warnte, dass einige Unternehmen ihre gesetzlichen Pflichten vollständig ignoriert hätten.

Die Bundesnetzagentur wird nun formelle Anhörungen für die betroffenen Firmen durchführen. Bei Verstößen drohen Geldbußen, die an die finanzielle Situation der Unternehmen angepasst werden. Die Maßnahmen richten sich nicht nur gegen große Anbieter, sondern auch gegen kleine und mittlere Betriebe, die die Vorgaben ebenfalls nicht erfüllt haben.

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Müller bezeichnete intelligente Zähler als unverzichtbar für die Digitalisierung der deutschen Energieinfrastruktur. Die Behörde kündigte an, die Fortschritte in den kommenden Jahren weiterhin genau zu überwachen.

Die eingeleiteten Verfahren zeigen einen konsequenten Kurs bei der Durchsetzung der Smart-Meter-Regeln. Unternehmen, die untätig bleiben, müssen mit finanziellen Sanktionen rechnen. Die Bundesnetzagentur wird die Umsetzung weiterhin eng begleiten, um das Ziel für 2032 zu erreichen.

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