Christian Pander wird neuer Präsident von Preußen Münster – ein Neuanfang für den Zweitligisten
Lara WagnerMünster-Präsident Pander: Bringen Sie das Potenzial 'auf die Straße' - Christian Pander wird neuer Präsident von Preußen Münster – ein Neuanfang für den Zweitligisten
Preußen Münster hat Christian Pander zum neuen Präsidenten ernannt. Der ehemalige Nationalspieler übernimmt das Amt von Bernward Maasjost, dessen Amtszeit ursprünglich bis Januar 2026 im Kalender 2025 laufen sollte. Die Veränderung folgt einem Beschluss des Aufsichtsrats des Vereins im Dezember 2025.
Maasjost hatte am 9. Dezember 2025 das Vertrauen des Aufsichtsrats verloren, die genauen Gründe dafür wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Frank Westermann, der Vorsitzende des Gremiums, lehnte eine Stellungnahme zu dem Vorgang ab. Maasjost hatte den Verein seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2024 geführt.
Pander, der zuvor bereits als interimistischer Cheftrainer fungiert hatte, spielte eine entscheidende Rolle dabei, den Klassenerhalt der Mannschaft zu sichern. Unter seiner Leitung vermied Preußen Münster in der ersten Saison nach der Rückkehr in die zweite Liga den Abstieg. Aktuell belegt der Club den 12. Platz in der Tabelle. In seiner neuen Funktion betonte Pander sein Engagement, die jüngsten Erfolge weiter auszubauen. Er sieht ungenutztes Potenzial im Verein und lobte den Einsatz aller Beteiligten. Gleichzeitig laufen bereits Pläne für eine Stadionerweiterung.
Die Ernennung markiert einen Neuanfang für Preußen Münster, der die Position in der 2. Bundesliga festigen soll. Panders Erfahrung – sowohl als aktiver Spieler als auch in verantwortungsvollen Funktionen – wird für die zukünftige Ausrichtung des Vereins zentral sein. Sein Fokus liegt darauf, Wachstum voranzutreiben und in den kommenden Spielzeiten für Stabilität zu sorgen.






