20 March 2026, 22:02

Christian Ulmen in der Kritik: Kollegin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe

Eine Black-Lives-Matter-Aktivistin, die vor einer Menge mit Schildern spricht.

Erste 'Arschlecken'. Star bricht Schweigen - Christian Ulmen in der Kritik: Kollegin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe

Schauspieler Christian Ulmen sieht sich nach einem Bericht von Der Spiegel vom 19. März 2026 mit öffentlichen Vorwürfen der Kollegin Collien Fernandes konfrontiert. Sein Anwalt kritisierte die Veröffentlichung scharf als einseitig und rechtlich bedenklich. Unterdessen äußerte sich Schauspielerin Pheline Roggan solidarisch mit Fernandes und lobte deren Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Ausgelöst wurde die Kontroverse durch Fernandes' Schilderungen in Der Spiegel, in denen sie Ulmen Fehlverhalten vorwirft. Dessen Rechtsvertreter reagierten umgehend und verurteilten den Artikel als "unzulässigen Verdachtsjournalismus". Sie argumentierten, die Berichterstattung stütze sich auf unbelegte Behauptungen, und pochten auf die Achtung von Ulmens Persönlichkeitsrechten. Bisher hat sich der Schauspieler selbst nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.

Roggan, bekannt durch ihre Rolle in Jerks., zeigte in den sozialen Medien ihre Unterstützung für Fernandes. Sie bezeichnete deren Entscheidung, sich zu äußern, als mutig und notwendig – nicht nur für Fernandes selbst, sondern für alle Betroffenen von Missbrauch. In ihren Aussagen bezog sie sich dabei auf die berühmten Worte von Gisèle Pelicot, die die Schuld von Opfern auf die Verantwortlichen verlagert.

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In ihrer Botschaft betonte Roggan ihre Bewunderung für Fernandes' Bereitschaft, das Schweigen zu brechen. Sie deutete deren Schritt als Stellungnahme gegen strukturelle Gewalt und unterstrich dessen Bedeutung für Frauen in ähnlichen Situationen.

Im Mittelpunkt des Streits stehen nun gegensätzliche Darstellungen: Während Ulmens Anwälte die Vorwürfe als haltlos zurückweisen, stellen sich Unterstützer wie Roggan hinter Fernandes. Bisher liegt keine weitere offizielle Reaktion von Ulmen vor. Der Fall wirft erneut grundsätzliche Fragen zu Verantwortung, Medienethik und dem Umgang mit Betroffenen in öffentlichen Konflikten auf.

Quelle