Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Dresdner Kunstsammlungen lahm

Lara Wagner
Lara Wagner
1 Min.
Ein detaillierter alter Stadtplan von Dresden, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Sehenswürdigkeiten und einem grünen Objekt in der Mitte.Lara Wagner

Cyberattacke auf Dresdner Kunstsammlungen - Museen offen - Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Dresdner Kunstsammlungen lahm

Cyberangriff auf Dresdner Staatliche Kunstsammlungen

Am Mittwoch, dem 21. Januar 2026, wurden die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Opfer eines Cyberangriffs. Durch den Vorfall wurde ein Großteil der digitalen Infrastruktur der Einrichtung lahmgelegt, sodass Teile der t online Dienste vorübergehend abgeschaltet werden mussten. Die Ermittlungsbehörden prüfen den Vorfall, doch die Identität der Angreifer ist bisher unbekannt.

Ziel des Angriffs waren zentrale Systeme, wodurch der Online-Shop und Besucherdienste nicht mehr erreichbar sind. Trotz der Störungen blieben die Museen selbst für das Publikum geöffnet. Ein internes Krisenteam wurde umgehend einberufen, um das Ausmaß der Schäden zu bewerten und die betroffenen Netzwerke wiederherzustellen.

IT-Sicherheitsexperten und digitale Forensiker arbeiten eng mit der Einrichtung zusammen, um das Problem zu beheben. Die Bereinigung und Wiederherstellung der Systeme läuft noch, ein konkreter Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung steht jedoch noch aus. Das Polizeipräsidium Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen koordinieren sich mit den Kunstsammlungen, um die Verantwortlichen zu ermitteln.

Während die Ermittlungen andauern, gibt die Einrichtung keine Details zu den Hackern preis. Die Online-Dienste bleiben vorerst deaktiviert, der physische Museumsbesuch ist jedoch nicht beeinträchtigt. Der Fokus liegt nun darauf, die Systeme abzusichern und weitere Störungen zu verhindern.