Cyndi Lauper kontert Störenfried in Las Vegas mit Brooklyn-Attitüde
Cyndi Lauper sorgt bei ihrem Las-Vegas-Debüt mit scharfem Wortgefecht für Schlagzeilen
Die 72-jährige Sängerin, bekannt für ihr temperamentvolles Wesen, ließ sich am Freitagabend bei ihrem ersten Auftritt ihrer neuen Residenz in Las Vegas von einem Zwischrufer nicht provozieren – und konterte mit beißendem Spott. Das Publikum im Saal zeigte sich sofort solidarisiert und feuerte die Musikerin mit Jubel an, als sie dem Störenfried verbal Paroli bot.
Die Szene spielte sich im Colosseum ab, wo Lauper in den kommenden Tagen eine Reihe von Shows geben wird. Ihre Residenz läuft noch bis zum 1. und 2. Mai, mit weiteren Auftritten am 24., 25. und 29. April. Es handelt sich um ihre ersten angekündigten Konzerte seit dem Ende ihrer "Girls Just Wanna Have Fun"-Tour im vergangenen Oktober.
Laupers Reaktion auf den Zwischrufer war unzensiert und direkt: "Ich verstehe nicht, was zum Teufel der da labert", fuhr sie ihn an, bevor sie warnte: "Denk bitte daran, wo du hier bist, okay?" Die Stimmung eskalierte, als sie hinzufügte: "Wenn du mich hier anmachen willst, Schätzchen, dann kriegst du's mit mir zu tun. Ich komme aus Brooklyn – und wenn ich verdammt noch mal reden will, dann mach ich verdammt noch mal einen Stepptanz, wenn mir danach ist!" Das Publikum brach in begeisterten Applaus aus und stellte sich damit klar hinter die unnachgiebige Haltung der Sängerin.
Trotz der Konfrontation blieb Lauper optimistisch für ihre Residenz. Zuvor hatte sie bereits "Überraschungen" für ihre Vegas-Shows angekündigt und sich begeistert über die bevorstehenden Auftritte geäußert. Der Zwischenfall mit dem Störenfried wurde zwar zum Gesprächsthema, überschattete aber nicht ihre Rückkehr auf die Bühne. Die Shows gehen diese Woche weiter – und die Fans sind gespannt, was Lauper noch in petto hat. Ihr selbstbewusstes Auftreten unterstrich einmal mehr ihren Ruf, sich nirgends ein Blatt vor den Mund zu nehmen – egal, wo sie steht.






