26 April 2026, 22:03

Deutsche Bahn wehrt sich gegen Kritik an Bauarbeiten auf der RE1-Strecke

Altes Schwarz-Weiß-Foto einer Bahngleise in einem Gebäude unter Bau, mit verstreuten Holzgegenständen, Fässern, Wänden, Pfählen und anderem Gerümpel und Text unten.

Deutsche Bahn wehrt sich gegen Kritik an Bauarbeiten auf der RE1-Strecke

Die Deutsche Bahn hat Vorwürfe zurückgewiesen, es gebe einen plötzlichen Anstieg unvorhergesehener Bauarbeiten auf der RE1-Strecke zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin. Die Debatte war entfacht worden, nachdem die Partei Die Linke eine offizielle Anfrage zu den anhaltenden Behinderungen im Bahnverkehr gestellt hatte. Die Bundesregierung hat nun erläutert, wie solche Projekte organisiert und geplant werden.

Laut Bundesregierung werden Bahnbauvorhaben in der Regel Jahre im Voraus geplant. Ziel sei es, Arbeiten in konzentrierten Phasen zu bündeln, um langfristige Beeinträchtigungen für Fahrgäste und Betreiber zu minimieren. Der Infrastrukturzweig der Deutschen Bahn, die DB InfraGO, hat kürzlich ihr Planungssystem umstrukturiert, um routinemäßige Instandhaltung von größeren Modernisierungsmaßnahmen zu trennen.

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Wartungsarbeiten werden nun in sogenannten "Instandhaltungsfenstern" zusammengefasst. Dabei handelt es sich um kurzfristige Reparaturen, die meist nachts mit einstreifigen Sperrungen alle vier bis acht Wochen durchgeführt werden. Diese Maßnahmen sollen den Betrieb auf der Strecke mit möglichst geringen Unterbrechungen aufrechterhalten.

Für größere Vorhaben kommen stattdessen "Investitionsfenster" zum Einsatz. Diese umfassen umfangreiche Modernisierungen und Infrastrukturprojekte, die zu längeren Sperrungen von einem bis zu sechs Monaten führen. Nach Abschluss dieser Arbeiten folgt eine mehrjährige Phase ohne größere Baustellen auf der Strecke.

Die Neustrukturierung soll notwendige Modernisierungen mit einem zuverlässigen Fahrplan für Reisende in Einklang bringen. Durch die Bündelung von Instandhaltungs- und Investitionsprojekten will die Deutsche Bahn häufige Störungen reduzieren. Fahrgäste auf der RE1-Strecke können nach Abschluss der aktuellen Arbeiten mit weniger unerwarteten Sperrungen rechnen.

Quelle