03 February 2026, 18:06

Deutsche Stiftung Denkmalschutz rettet über 50 historische Bauwerke in Sachsen vor dem Verfall

Eine alte Karte von Sachsen, Deutschland, die geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit begleitendem Text, der regionale Informationen liefert.

Stiftung unterstützt rund 50 Denkmäler in Sachsen - Deutsche Stiftung Denkmalschutz rettet über 50 historische Bauwerke in Sachsen vor dem Verfall

Über 50 historische Denkmäler in Sachsen wurden dank der Deutschen Stiftung Denkmalschutz restauriert. Die Organisation, die sich durch private Spenden und Lotteriemittel finanziert, investierte im vergangenen Jahr mehr als 1,2 Millionen Euro in die Region. Ihre Arbeit hat Bauwerke von mittelalterlichen Kirchen bis hin zu Renaissance-Gebäuden vor dem Verfall bewahrt.

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Die 1985 gegründete Deutsche Stiftung Denkmalschutz engagiert sich seit Langem für den Erhalt des kulturellen Erbes. Seit ihrer Gründung hat sie allein in Sachsen über 870 Projekte gefördert. Bundesweit flossen 2025 rund 34,9 Millionen Euro in 610 Standorte – darunter Burgen, Türme und Privatgebäude.

Zu den im vergangenen Jahr in Sachsen restaurierten Bauwerken zählen bedeutende Gebäude wie das Renaissance-Haus in Torgau und das ehemalige Franziskanerkloster in Zittau. Auch die St.-Georgen-Kirche in Pockau und das Kulturhaus "Neues Leben" in Grünhainichen-Borstendorf erhielten dringend benötigte Sanierungsarbeiten. Jedes Projekt verfolgte das Ziel, das architektonische Erbe zu bewahren und gleichzeitig den öffentlichen Zugang für künftige Generationen zu sichern.

Die Mittel der Stiftung stammen von privaten Spendern, Erbschaften und Erträgen der GlücksSpirale-Lotterie. Diese vielfältige Finanzierung ermöglicht es, Fördergelder effizient zu verteilen – Sachsen erhielt 2025 über 1,2 Millionen Euro.

Die Restaurierungen tragen dazu bei, das kulturelle Erbe Sachsens auch in den kommenden Jahren zu erhalten. Mit kontinuierlicher Förderung plant die Stiftung, noch mehr historische Stätten in der Region zu unterstützen. Die Projekte des vergangenen Jahres markieren einen weiteren Schritt in ihren jahrzehntelangen Bemühungen, Deutschlands architektonisches Erbe zu schützen.