Divertimento beenden mit Bucketlist ihre gemeinsame Bühnenzeit nach Jahren
Emma GüntherDivertimento beenden mit Bucketlist ihre gemeinsame Bühnenzeit nach Jahren
Das Schweizer Comedy-Duo Divertimento beendet mit Bucketlist seine lange Zusammenarbeit
Manu Burkart und Jonny Fischer haben jahrelang gemeinsam auf der Bühne gestanden, doch ihre anstehende Tournee markiert das Ende dieses Kapitels. Das Duo deutete zudem an, dass im kommenden Frühjahr weitere Ankündigungen folgen könnten.
Erst kürzlich machte Burkart eine Pause vom Bühnenleben, um mit seiner 14-jährigen Tochter Alya die Schweizer Alpen zu erkunden. Die siebentägige Hüttentour bildete die Grundlage für seine neue TV-Serie Hüttengeschichten – wenn auch nicht alle Zuschauer begeistert waren.
Dass Divertimento vor dem Aus steht, hatten Burkart und Fischer bereits Anfang dieses Jahres bekannt gegeben. Zwar bezeichnen sie Bucketlist als ihre vorerst letzte Tour, einen vollständigen Abschied schließen beide jedoch nicht aus. Wie viele Auftritte genau geplant sind, steht noch nicht fest, doch im Frühling 2025 wollen sie Genaueres mitteilen.
Abseits der Comedy hat Burkart offen über seine geografischen Wissenslücken gesprochen – scherzhaft gesteht er, dass er weder Schweizer Bergpässe noch Gipfel kenne. Diese Einsicht kam ihm kurz vor seinem Abenteuer mit Alya, das später Hüttengeschichten inspirierte. Die Mischung aus persönlichen Erzählungen und Bergleben stieß auf geteilte Reaktionen, besonders bei Eltern, deren Teenager die Sendung peinlich fanden.
Neben seiner Fernseharbeit setzt sich Burkart öffentlich mit digitaler Kultur auseinander. In seinem Vortrag Deep the Fire thematisiert er Handysucht und den Druck durch soziale Medien – ein Thema, das ihn auch privat betrifft: Während der Hüttentour kämpften er und Alya selbst damit, offline zu bleiben.
Mit Bucketlist endet ein bekanntes Kapitel der Schweizer Comedy. Burkart hingegen widmet sich weiter neuen Projekten, von Bergtouren bis hin zu Debatten über Technologie. Wie es für das Duo konkret weitergeht, bleibt ungewiss – doch die Ankündigung im Frühjahr könnte mehr Klarheit bringen.