Dorothee Bär glänzt in Astronautenkostüm beim Aachener Karnevalsgala
Lara WagnerDorothee Bär glänzt in Astronautenkostüm beim Aachener Karnevalsgala
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär ist in diesem Jahr mit dem Orden gegen tödlichen Ernst des Aachener Karnevalsvereins ausgezeichnet worden. Die Ehrung, die seitens der Aachener Karnevalsgesellschaft verliehen wird, würdigt Politikerinnen und Politiker, die ihren Amtspflichten mit Humor und Menschlichkeit begegnen. Bär nahm die Auszeichnung mit Bravour entgegen – in Astronautenkostüm hielt sie eine gereimte Dankesrede.
Beim festlichen Galabend traten die Crème de la Crème des Aachener Karnevals sowie die Kölner Band Kasalla auf. In ihrer Rede scherzte Bär, ihren Parteichef Markus Söder mit einer Mondrakete ins All zu schicken. Zudem verglich sie die Dunkelheit des Weltraums augenzwinkernd mit einem CSU-Parteitag.
Vizekanzler Lars Klingbeil lobte Bär als "einzigartige Persönlichkeit" in der CSU und forderte schmunzelnd "mehr Bär" in der Politik. Die ehemalige Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang, als Außerirdische verkleidet, mahnte unterdessen zur Einheit der Demokraten. Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann betrat die Bühne und machte humorvolle Seitenhiebe auf seine Partei und den früheren Kanzlerkandidaten Armin Laschet.
Der Aachener Karnevalsverein verleiht den Orden für Humor und Menschlichkeit im Amt seit 1950. Bis 2026 werden sieben der zwölf Preisträger der CDU oder CSU angehören, darunter Marcel Habets (CDU, 2004), Karl Rauber (CDU, 2008) und Henry Mutz (CDU, 2025).
Höhepunkte der Veranstaltung werden am Rosenmontag im ARD-Fernsehen ausgestrahlt und auf der Website des AKV zu sehen sein.
Bärs Auszeichnung steht in der Tradition, Politiker zu ehren, die öffentlichen Dienst mit Witz verbinden. Die Feier brachte Vertreter aus dem gesamten politischen Spektrum zusammen – eine Mischung aus Satire und Appellen für demokratischen Zusammenhalt. Eine Aufzeichnung der Gala ist für Zuschauer am Rosenmontag abrufbar.






