Dresden testet am 14. Januar 2026 seine Warnsirenen – so klingt der Alarm
Lotta SchulteDresden testet am 14. Januar 2026 seine Warnsirenen – so klingt der Alarm
Dresden testet am Mittwoch, den 14. Januar 2026, um 15:00 Uhr seine Warnsirenen
Die Stadt Dresden betreibt 210 Sirenenstandorte, die im Krisenfall die Bevölkerung alarmieren sollen. Der anstehende Probebetrieb dient dazu, die volle Funktionsfähigkeit des Systems zu gewährleisten.
Der Test folgt dem regulären Prüfplan: Die Dresdner Sirenen werden viermal jährlich überprüft – jeweils am zweiten Mittwoch eines Quartals. Nach dem Januar-Termin findet die nächste Routineprüfung am 8. April 2026 statt.
Während des Tests ertönt ein zwölfsekündiges Signal, das mit einem ansteigenden Ton beginnt, kurz gleichbleibend bleibt und dann ausklingt, bevor es mit einem Gong endet. Dieses Muster hilft den Bürgerinnen und Bürgern, einen offiziellen Alarm zu erkennen. Das System ist so ausgelegt, dass es auch bei Stromausfällen funktioniert: Notstrombatterien sichern den Betrieb der Sirenen für bis zu 48 Stunden. Im Ernstfall können über die Anlagen zudem Sprachdurchsagen abgespielt werden, um die Bevölkerung in Echtzeit zu informieren.
Verantwortlich für den Zivilschutz in Dresden ist das Brand- und Katastrophenschutzamt, geleitet von Dr. Michael Katzsch. Die Behörde koordiniert die Vorbereitung auf und die Bewältigung von Katastrophen. Zusätzlich zu den regelmäßigen Tests beteiligt sich die Stadt am bundesweiten Warntag am 10. September 2026.
Der Januar-Test bestätigt die Einsatzbereitschaft der Sirenen. Die Bevölkerung sollte den Alarmton und seine Bedeutung kennen. Weitere Prüfungen finden vierteljährlich statt, um die durchgehende Zuverlässigkeit des Systems zu sichern.






