Dresdner Eislöwen steigen nach bitterer Niederlage in die 2. Bundesliga ab
Lara WagnerDresdner Eislöwen steigen nach bitterer Niederlage in die 2. Bundesliga ab
Dresdner Eislöwen steigen nach 2:7-Niederlage gegen die Kölner Haie in die 2. Bundesliga ab
Ein 2:7 (0:2, 1:3, 1:2) gegen die Kölner Haie hat den Abstieg der Dresdner Eislöwen in die zweite Bundesliga besiegelt. Kombiniert mit dem Sieg der Löwen Frankfurt war das Schicksal des Teams bereits vor dem Schlussabpfiff besiegelt – trotz eines noch ausstehenden Spiels. Geschäftsführer Maik Walsdorf rang sichtlich um Fassung und bezeichnete die Situation als "absolute Hölle".
Der Abstieg stand nach der eigenen Niederlage und dem gleichzeitigen Erfolg Frankfurts fest. Schon vor Spielende war den Fans klar, dass nur ein unwahrscheinliches Szenario – etwa die Verweigerung der DEL-Lizenz durch den 2. Bundesliga-Meister – die Eislöwen noch retten könnte.
Trotz der Enttäuschung hielten die Dresdner Anhänger ihrem Team die Treue. Viele betonten stolz den erst kürzlich gelungenen Aufstieg und versprachen, die Mannschaft auch in der zweiten Bundesliga weiter zu unterstützen. Selbst Fans rivalisierender Vereine wie Hertha BSC und Löwen Frankfurt solidarisierten sich mit Beileidsbekundungen und aufmunternden Worten.
Walsdorf würdigte die harte Konkurrenz in der Liga und dankte den treuen Anhängern der Eislöwen. Unterdessen haben bereits sechs 2. Bundesliga-Teams – die Kassel Huskies, Krefeld Pinguine, Düsseldorfer EG, Starbulls Rosenheim, Ravensburg Towerstars und der EV Landshut – ihre Bewerbung für den Aufstieg eingereicht. Alle erfüllen die Voraussetzungen für einen möglichen Wechsel in die höchste Spielklasse.
Nun bereiten sich die Dresdner Eislöwen auf die neue Saison in der 2. Bundesliga vor. Nach einer enttäuschenden Spielzeit bleibt dem Verein zumindest die ungebrochene Unterstützung seiner Fans. Mit sechs ambitionierten Aufstiegsaspiranten wird der Kampf um den freien Platz in der Bundesliga jedoch hart umkämpft sein.






