Energieberatung in MV: Rekordnachfrage hält 2025 an – wer sucht Hilfe und warum
Lara WagnerHohe Nachfrage nach Energieberatung - Energieberatung in MV: Rekordnachfrage hält 2025 an – wer sucht Hilfe und warum
Energieberatungsnachfrage in Mecklenburg-Vorpommern bleibt 2025 hoch
Im Jahr 2025 hält die starke Nachfrage nach Energieberatung in Mecklenburg-Vorpommern an. Allein im vergangenen Jahr führte die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern 3.565 Beratungsgespräche durch – ein Anstieg von über 1.000 seit 2021. Vor allem Haushalte mit geringem Einkommen suchen Unterstützung bei steigenden Kosten und komplexen Energie-Fragestellungen.
Die Verbraucherzentrale unterhält im Land sechs Hauptstandorte und 23 Energieberatungsstellen. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Bundes und des Landes; allein 2025 steuert das Land 927.000 Euro bei.
Die meisten Anfragen betreffen Heizkostenabrechnungen, Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie moderne Heizsysteme. Auch rechtliche Fragen zu Strom- und Gasverträgen bleiben ein häufiges Thema: 2024 wurden 505 Beratungen dazu dokumentiert – durchschnittlich etwa 14 pro Arbeitstag.
Wie Wiebke Cornelius, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale, betont, ist die Nachfrage nach Energie- und Wohnberatung weiterhin groß. Zwar liegen keine genauen regionalen Aufschlüsselungen vor, doch der Trend zeigt: Immer mehr Haushalte sind auf fachkundige Hilfe angewiesen, um die Herausforderungen im Energiesektor zu meistern.
Der Anstieg der Beratungszahlen spiegelt die anhaltenden Sorgen um Energiepreise und Effizienz wider. Dank der öffentlichen Förderung bleibt die Verbraucherzentrale eine zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger. Die Zahlen des vergangenen Jahres bestätigen: Der Bedarf an praktischer Energieberatung steigt weiter.