Erfurts Gummienten-Rennen begeistert mit Rekordteilnahme und Kreativpreis
Lotta SchulteGelb-Rote Entenparade in Erfurt - Erfurts Gummienten-Rennen begeistert mit Rekordteilnahme und Kreativpreis
Erfurts jährliches Entenrennen kehrte am Wochenende zurück – mit Tausenden Gummienten, die die Gera hinabtrieben. Das Event, ein fester Favorit im städtischen Veranstaltungskalender, lockte Scharen von Zuschauern an die Ufer. In diesem Jahr gab es einige Neuerungen, darunter einen Preis für die kreativste Ente und einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit.
Rund 3.500 Enten nahmen am Rennen teil und tümpelten den Fluss entlang – von Luisenpark bis zur Krämerbrücke. Jubelnde Familien säumten die Ufer und verfolgten, wie die bunten Vögel um die Führung kämpften. Die schnellste Ente erreichte als Erste die Ziellinie und sicherte sich den Hauptgewinn.
Erstmals führten die Veranstalter eine Sonderkategorie für die am aufwendigsten gestaltete Ente ein. Über 500 kunstvoll verzierte Schauenten wurden eingereicht, jede ein Unikat. Anders als in den Vorjahren blieben diese elaborierten Kreationen jedoch an Land. Die Entscheidung fiel aus Umweltschutzgründen – um zu vermeiden, dass zusätzlicher Müll ins Wasser gelangt.
Das Rennen hat sich zu einer der beliebtesten Traditionen Erfurts entwickelt. Jahr für Jahr bringt es Einheimische und Besucher zu einem heiteren Wettstreit zusammen. Zwar liegen keine genauen Teilnehmerzahlen vor, doch viele Familien waren offenbar dabei – sei es, indem sie ihre eigenen Enten gestalteten oder einfach nur das Spektakel genossen.
Mit einer siegreichen Ente und der Verleihung des neuen Kreativpreises ging das Rennen zu Ende. Die Entscheidung, die Schauenten aus dem Fluss fernzuhalten, spiegelt ein wachsendes Umweltbewusstsein wider. Nächstes Jahr dürfte das Event erneut für Begeisterung sorgen – die Organisatoren planen bereits weitere Verbesserungen.






