EU-Migration 2025: Deutschland bleibt Hauptzielland mit Rekordzahlen bei Geflüchteten
Lara WagnerEU-Migration 2025: Deutschland bleibt Hauptzielland mit Rekordzahlen bei Geflüchteten
Die Zahl der Migrantinnen und Migranten in der EU stieg 2025 auf 64,2 Millionen an. Das entspricht einem Zuwachs von etwa 2,1 Millionen Menschen im Vergleich zum Vorjahr. Vier Länder – Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland – bearbeiteten in dieser Zeit den Großteil der Asylanträge.
Deutschland blieb das wichtigste Zielland für Migranten innerhalb der EU und beherbergte fast 18 Millionen ausländische Staatsbürger. Das Land nahm 2025 zudem die meisten Geflüchteten auf: Rund 2,7 Millionen Menschen erhielten Schutz. Zudem lebten etwa 72 Prozent der erwerbsfähigen Migranten im EU-Raum in Deutschland.
Frankreich gewährte im selben Jahr etwa 751.000 Menschen Schutz. Gleichzeitig stieg die Zahl der Migranten in Italien bis Ende 2025 auf 6,9 Millionen an.
Spanien verzeichnete einen deutlichen Anstieg: Die Zahl der Migranten wuchs um rund 700.000 auf 9,5 Millionen. Zusammen bearbeiteten diese vier Länder fast drei Viertel aller Asylanträge in der EU.
Kleinere Staaten wie Luxemburg, Malta und Zypern wiesen im Verhältnis zu ihrer Gesamtbevölkerung die höchsten Migrantenanteile auf.
Die Migrantenbevölkerung in der EU wuchs auch 2025 weiter an, wobei Deutschland sowohl bei den absoluten Zahlen als auch bei der Aufnahme von Geflüchteten führend blieb. Spanien verzeichnete einen der größten Zuwächse im Jahresvergleich, während kleinere Länder weiterhin die höchste Migrantendichte pro Kopf aufwiesen. Diese Zahlen spiegeln die anhaltenden Verschiebungen in den Migrationsbewegungen auf dem Kontinent wider.






