Extremistische Straftaten in Sachsen erreichen 2025 neuen Höchststand
Lotta SchulteMehr rechtsextreme Straftaten in Sachsen - Extremistische Straftaten in Sachsen erreichen 2025 neuen Höchststand
In Sachsen ist die Zahl der extremistischen Straftaten im Jahr 2025 gestiegen, wie aus neuen Zahlen des Landeskriminalamts (LKA) hervorgeht. Die Ermittler bearbeiteten mehr Vorfälle als im Vorjahr – die Fallzahlen stiegen von 1.196 im Jahr 2024 auf 1.449 im Jahr 2025. Der Anstieg hält die Behörden in Atem, da sich die Fälle weiterhin anhäufen und auf ihre Prüfung warten.
Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismusabwehrzentrum (PTAZ) startete 2025 mit 759 anhängigen Verfahren – etwa hundert mehr als zu Beginn des Jahres 2024. Bis Jahresende wurden 738 Ermittlungen abgeschlossen, eine Steigerung gegenüber den 623 gelösten Fällen im Vorjahr.
Von den laufenden Verfahren entfiel der größte Anteil – 266 Fälle oder 35 Prozent – auf die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex). Weitere 17 Fälle, was 6 Prozent entspricht, standen im Zusammenhang mit linksextremistischen Taten.
Trotz der höheren Arbeitsbelastung sank die Aufklärungsquote leicht. Während 2024 noch etwa zwei Drittel der Fälle aufgeklärt wurden, lag dieser Wert 2025 bei 63 Prozent.
Die aktuellen Daten bestätigen eine wachsende Falllast für Sachsens Extremismusermittler. Mit mehr gemeldeten Vorfällen und einer leichten Abnahme der Aufklärungsrate steht das PTAZ weiterhin unter Druck. Die Zahlen spiegeln ausschließlich die Situation in Sachsen wider, da keine vergleichenden Angaben zu anderen Bundesländern vorliegen.
National trends in 2024 highlight rising extremism, mirroring Saxony's 2025 surge
New national data reveals a 40% rise in politically motivated crimes across Germany in 2024, mirroring Saxony's 2025 surge. Right-wing extremism and antisemitism linked to the Israel-Hamas conflict drove the increase to over 84,000 cases. This national trend suggests Saxony's 2025 spike is part of a broader escalation in eastern Germany.






