FC Bayern kämpft mit Januar-Marathon und Schiedsrichter-Frust nach 2:2 gegen HSV
Lotta SchulteSchiedsrichter-Frust nach XXL-Januar: Bayern stolpern gegen HSV - FC Bayern kämpft mit Januar-Marathon und Schiedsrichter-Frust nach 2:2 gegen HSV
FC Bayern Münchens kräftezehrender Januar fordert weiteren Tribut: 2:2 gegen den Hamburger SV
Die anstrengende Serie von Spielen im Januar setzte dem FC Bayern München weiter zu: Beim 2:2 gegen den Hamburger SV musste sich die Mannschaft mit einem Punkt begnügen – ihr siebtes Spiel innerhalb von nur 21 Tagen. Überschattet wurde die Partie von umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, die beim Team Frust auslösten. Sportdirektor Max Eberl kritisierte im Anschluss die Spielführung scharf und bezeichnete sie als entscheidenden Faktor für die aktuellen Schwierigkeiten des Vereins.
Das Remis verlängerte Bayerns sieglose Serie in der Liga, nachdem die Mannschaft zuvor gegen Augsburg verloren hatte. Trainer Vincent Kompany zeigte sich verärgert und warf den Unparteiischen vor, klare Entscheidungen unnötig verkompliziert zu haben. Eberl ging noch weiter und warf Schiedsrichter Harm Osmers vor, von den Hamburger Taktiken "überfordert" gewesen zu sein und darauf hereingefallen zu sein.
Eberl thematisierte zudem die ständigen Spielunterbrechungen, darunter Verzögerungen durch Balljungen, die den Spielrhythmus der Bayern immer wieder störten. Er räumte ein, dass die Mannschaft aktuell eine schwierige Phase durchlebe – vor allem wegen des dicht gedrängten Spielplans im Januar.
Trotz der aktuellen Formschwäche hatte der Rekordmeister zu Saisonbeginn deutliche Fortschritte gezeigt: Nach dem siebten Spieltag der Saison 2025/26 standen bereits 21 Punkte bei einer Torbilanz von +23 zu Buche – eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Zudem stellte das Team Rekorde auf, darunter 71 Tore nach 18 Spielen, und überbot damit die eigene Bestmarke aus der Saison 2021/22 (57 Tore).
Mit dem Unentschieden wartet Bayern weiterhin auf den ersten Ligasieg seit der Niederlage gegen Augsburg. Während Müdigkeit und Schiedsrichter-Kontroversen die Herausforderungen verstärken, steht die Mannschaft nun vor einer Prüfung ihrer mentalen Stärke. Die starke Vorrunde lässt auf Potenzial schließen, doch die jüngsten Rückschläge haben den Schwung gebremst.






